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Trendkultur

Die (un-)perfekte (Jeans-)lovestory

Es war einmal…ein Mädchen, das steckte mitten in der Pubertät. In der Pubertät nerven viele Dinge: Schule, Familie, oder auch der eigene Körper. Sehr dünn zu sein war nämlich in der Pubertät nicht unbedingt das, was sich das Mädchen gewünscht hatte. Die sagenumwobenen Kurven mit Körbchengröße C? Fehlanzeige. Die Realität im Freibad sah anders aus. Und es gab es nicht nur obenrum Motzpotential, sondern auch untenrum – nein, keine Sorge, es bleibt harmlos – denn das Mädchen hasste nichts mehr als Hosen kaufen.

Eine gut sitzende, coole, modern geschnittene Jeans – für das Mädchen lange Zeit eine Utopie. In den damals florierenden Kaufhäusern glich die Suche nach einer solchen Jeans der Nadel im Heuhaufen. Mutter verzweifelt, Mädchen mies gelaunt: Die Jeansmodelle der gängigen Marken waren gerade geschnittene Modelle, die jede noch so kleine Kurve gnadenlos gerade zogen. Wenn das Mädchen beobachtete, wie das erste bisschen mühsam erhoffte Weiblichkeit in den Weiten von steifem Denim verschwand, war der Tag eigentlich gelaufen. Danke für Nichts, C&A & Co.

Die erste große Liebe: Skinny (Flared) Jeans

Da traf das Mädchen traf ein anderes Mädchen, das die Problematik kannte. Und offenbar eine Lösung gefunden hatte – denn das Mädchen hatte eine Jeans an, wie unser Mädchen sie sich nicht schöner hätte erträumen können: Schmal geschnitten, coole Waschung, supereng, supercool. Engelschöre sangen, um die Hose formierte sich ein Kranz aus goldenem Licht. WAS bitte war das für eine Marke? Was war der Name dieser blauen Offenbarung? Die Antwort: Miss Sixty. Das Mädchen wusste: SO eine Hose musste sie haben. Und dank des anderen Mädchens kannte sie nun auch das Geschäft, wo sie diese Marken kaufen konnte. Ein kleiner Modeladen, einige Seitenstraßen von der Haupteinkaufsstraße entfernt. Der Preis der Hose? Das andere Mädchen zuckte die Schultern. „Keine Ahnung, Mama hat bezahlt.“ Das würde bei unserem Mädchen auch so sein, was nicht bedeuten würde, dass Mama JEDEN Preis bezahlen würde… Naja, wird schon passen, dachte sich unser Mädchen. Wie teuer können schon Hosen sein, wenn sie in Geschäften verkauft werden, die gar nicht in der Haupteinkaufsstraße liegen?

Mit leuchtenden Augen wurde zu Hause vom heiligen Gral berichtet – ob es nicht bitte direkt am Samstag möglich wäre, dort mal hinzufahren???! Natürlich kam sie, die große K-Frage. „Was kostet denn so eine Hose?“ Investigativ, zugegeben – aber das Mädchen war nicht unvorbereitet. „Och, das Mädchen meinte, die seien nicht so teuer…“. Vage bleiben ist immer gut. Vogue werden war schließlich das Ziel!

Samstag. Nebenstraße. Der Laden war klein, gar nicht zu vergleichen mit den großen Kaufhäusern. Es war aber auch keine Boutique – das KONNTE demzufolge ja nur bedeuten, die Jeans werden schon kein Vermögen kosten. Die freundliche Verkäuferin nickte wissend, als nach der Hose gefragt wurde: „Ahja, ich sehe schon – du bist auch so ein zierliches Ding. Die Jeans sind sehr schmal geschnitten, da wird auch was für dich dabei sein.“

Als die Verkäuferin mit dem ersten Modell um die Ecke kam, schlug das Herz des Mädchen direkt höher: Wie wunderschön diese Hose war! Ein Traum aus hellblauen Denim mit dezenter Waschung und einem leichten Schlag unten – einfach nur perfekt! „Was kosten die denn eigentlich? Ich kenne die Marke gar nicht…“ Die Stimme der Mutter kam wie ein nerviges Störgeräusch aus dem Off. Die Antwort der Verkäuferin folgte prompt: „Also, dieses Modell hier kostet 120,- DM.“ Ups. Das war doppelt soviel des sonstigen Jeansbudgets. Soviel zum Thema, die Jeans könne nicht viel kosten. Mit großen, leicht glasigen Augen schaute das Mädchen zu ihrer Mutter hoch. „Darf ich sie denn trotzdem mal anprobieren?“ Die Mutter seufzte und nickte schwer, die Verkäufern wurde ebenfalls weich. „Ich kann ja mal schauen, ob wir noch Modelle haben, die gerade im Angebot sind. Aber probiere sie mal an, damit wir wissen, ob die Größe stimmt.“

Gesagt, getan und natürlich, NATÜRLICH passte sie wie angegossen. Das Mädchen drehte sich in der kleinen, schummrig beleuchteten Kabine, die gefühlt 100° warm war und freute sich. Die Jeans saß perfekt! Das musste auch Mutter mit einer Mischung aus Erstaunen und dennoch vorherrschenden Entsetzen aufgrund des Preises zugeben. Aber die fleißige Verkäuferin fand noch ein Sale-Modell, was „nur noch“ 90,- DM kostete. Nach langem Diskutieren und Aufrechnen von Geschenkekontigenten für den anstehenden Geburtstag wurde das Modell (was natürlich auch hervorragend passte) mitgenommen und das Mädchen war selig. Es hatte eine Jeans, die richtig richtig richtig gut passte und auch noch cool aussah!

Von da an war die Liebe zu Skinny Flared Jeans geboren: Eng geschnitten, nur hüfthoch geschnitten, und bitte mit ausgestelltem Bein unten. Es waren die 2000er und wer wollte damals schon Karottenhosen tragen??? Auch wenn Mutter jedes Mal die Zähne knirschte und diverse Taschengeld- und Geschenkeeinsätze notwendig waren – die Liebe zur Jeans war geboren.

Nach und nach wurde die Schlaghose jedoch abgelöst. Die „Karottenhose“ übernahm mit Ende der 2005er das Regime im Jeanskleiderschrank. Zwischendurch gab es mal wilde Ausflüge in andere Hosenbereiche, etwa mit einer schwarzen Cordhose (die Geräusche beim Gehen waren es damals definitiv wert!), aber die große Liebe zur Jeans währte viele, lange Jahre. Der Pubertät irgendwann entwachsen (zum Glück!!!) wurde die junge Frau irgendwann auch bei anderen Marken fündig (auch zum Glück!!!). Was blieb, was das Modell: Skinny Jeans, eng oben, enges Bein unten. Die junge Frau hätte nicht gedacht, dass diese Liebe einmal Risse bekommen könnte.

Die zweite große Liebe: Stoffhosen, Chinos & andere Beinbekleidungen

Die junge Frau wurde älter und mit Beginn eines Studiums und ersten Berufserfahrungen der Kleidungsstil seriöser. Etwas. Denn sie stellte fest: Es gibt auch enge Stoffhosen, Slacks, Anzughosen, Röcke, Kleider…wie schick! Die Jeans geriet ein wenig in Vergessenheit, denn im Berufsumfeld sah sie tagtäglich nahezu alles, außer Jeans. Diese wurde am Ende nur noch am Wochenende angezogen – zwar nach wie vor Skinny, aber die Luft war raus, der Reiz war verflogen. Wozu Jeans anziehen, wenn es doch so viele andere tolle Arten von Hosen, Kleidern und Röcken gab? Schick und businesslike – das war der prägende Stil. Und da gehörten Jeans irgendwie nicht mehr so richtig dazu.

Die erste große Liebe vergisst man nicht….

Der eigene Stil ändert sich, der Zeitgeist ändert sich, der Lifestyle ändert sich. Im Laufe der Zeit stellte die junge Frau fest, dass manche Dinge leichter von der Hand gehen, wenn man etwas entspannter vorgeht. Und auch die Mode im Job entspannte sich: Es wurde wieder etwas mehr Jeans getragen, aber nur die dunklen, eng geschnittenen Modelle – die, die besonders gut mit einem blauen oder schwarzen Blazer harmonierten. Die Liebesziehung war zu einer nüchternen Freundschaft geworden. Die Jeans war da, verlässlich, beständig – und nach wie vor überwiegend Skinny.

Im Frühling eines nicht allzu weit in der Vergangenheit liegenden Jahre sah die Frau eine Jeans, die ihr Herz erfreute: Ein helles Modell, mit Blumenstick: Ein herrliches Modell für den Frühling! Doch was sie auf dem Etikett las, ließ sie die Stirn runzeln: „Straight Cut“? Gerade geschnitten? Und nicht auf der Hüfte, sondern „normale Bundhöhe„? Hmmm….Naja, was hatte sie zu verlieren? So probierte sie die Jeans an: Die Hose saß richtig gut und war bequem! Wie angenehm es ist, wenn Jeanshosen nicht wie eine zweite Haut an den Beinen kleben. Von da an fanden immer mehr Straight Cuts den Weg in den Kleiderschrank.

Und weil die junge Frau mittlerweile immer weniger Freude an Skinny Jeans hatte, wagte sie sich auch an eine taillenhohe Mom Jeans – etwas, was früher aufgrund des sehr lockeren Schnitts undenkbar gewesen wäre. Doch mittlerweile definiert diese Frau Weiblichkeit nicht mehr über die Figur. Es ist eine Frage der Ausstrahlung, des inneren Gefühls. Und das, was früher undenkbar war, nämlich lockere Jeans zu tragen, ist mittlerweile genau das, was der Frau bei Jeans am besten gefällt. Manchmal schließt sich der Kreis erst Jahre später – aber irgendwann tut er das immer.

Diese Jeans-Liebesgeschichte endet hier nicht, auf keinen Fall. Die Jeans wird immer einen besonderen Platz im Kleiderschrank der Frau einnehmen. Welche Jeans aber Stand heute NIEMALS wieder seinen Weg dorthin finden wird: Schlaghosen. Jeans mit niedriger Bundhöhe – diese beiden Züge sind echt abgefahren. Aber wer weiß das schon so genau? To be continued…

Tragt ihr gerne Jeans? Wenn ja, welcher Schnitt ist euer liebster? Und wenn nicht, was tragt ihr stattdessen gerne? Habt ihr lustige Jeansgeschichten?

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27 Comments

  • S.Mirli

    Danke für den wirkich amüsanten Lesegenuss und eine Reise (auch in die eigene) Vergangenheit. Ein leben ohne diesen blauen Stoff wäre für uns alle heute wohl nicht mehr vorstellbar. Auch wenn ich selbst mittlerweile auch fast lieber Stoffhosen trage und es gerne etwas bequemer und lässiger mag, die Jeans wird auch ewig meine erste und letzte Liebe bleiben. Eigentlich schön, dass ich mittlerweile so gut wie alle Schnitte und Farben im Kasten habe und auch alle tragen kann. Es gibt nicht mehr nur die eine Wahre und ich glaube fast, zur Feier des Sonntags und deiner Worte, werde ich gleich nach meinen Lieblingsjeans greifen – eine Mom-Jeans, die ich mit Fünfzehn niemals getragen hätte. Hab einen ganz feinen und gemütlichen Tag, alles, alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

    • Kulturblazer

      Hi Mirli,
      es freut mich, dass dir die kleine Geschichte gut gefallen hat 🙂 Ich hätte mit 15 auch niiiemals eine Mom-Jeans getragen, jetzt liiiebe ich sie 🙂
      Ich kann mir definitiv auch keinen Kleiderschrank mehr ohne vorstellen!
      Liebste Grüße und ein gutes Wochenende!

  • Fabienne

    Liebe Vanessa,

    ja, Jeanshosen sind wirklich so ein Ding 😀 Finde alle, deine Modelle super schön, aber die erste mit dem roten Streifen an der Seite gefällt mir ganz besonders gut! Suche auch schon lange nach so einer Hose 🙂

    Liebe Grüße
    Fabi

  • Sigrid

    Eine wunderschöne Geschichte liebe Vanessa, hätte ich sein können. Wir fuhren früher 2, 3 Mal im Jahr ins damals 100 km entfernte Nürnberg, gerne zu C&A. Aber es gab da auch eine Fiorucci Boutique, meine große Liebe, und ich habe meine Mama auch immer so lange becirct und beschwatzt bis ich mir dort auch etwas aussuchen durfte. Mittlerweile wohne ich seit über 30 Jahren in Nürnberg und die Fiorucci Boutique gibt es schon lange nicht mehr. Ich bin jetzt bei den Skinny Jeans und Flared Jeans hängen geblieben.
    Eine schöne Woche noch für Dich und liebe Grüße
    Sigi

    • Kulturblazer

      Hey Sigi,
      ohh, lieben Dank dir für dein Feedback, ich freue ich sehr über deinen Besuch 🙂 Wie schön, dass du dich da ein wenig wiederfinden konntest und deine Geschichte mit uns teilst. Ist doch echt lustig, wie so jede:r eine Geschichte dazu hat!
      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
      Liebste Grüße!

  • Lisa Marie

    Hi Vanessa,
    die Geschichte der jungen Frau ist sehr interessant. Ich kenne eine andere junge Frau, der es ähnlich ging. 😉

    Meine Güte, was ich in Sachen Hosen/Jeans schon alles durchgemacht habe … Hilfe! Ich wüsste gar nicht wo ich mit erzählen anfangen sollte.
    Derzeit bin ich mit meiner Wahl jedoch sehr zufrieden. Ich trage sehr gerne Jeans; mit ’ner Weile habe ich mich auch an die „normale Bundhöhe“ gewöhnt. Früher ging nichts außer hüfthohen Jeans.
    In den warmen Monaten trage ich jedoch am liebsten Paperbaghosen. Ich LIEBE sie! Für die Arbeit gibt es im Sommer meiner Ansicht nach kaum was eleganteres als diese Hosen, hihi. 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

    • Kulturblazer

      Hi Lisa Marie,
      wer das wohl gewesen ist? 😉
      Och, ich würde gerne eine Geschichte hören, im Nachgang kann man ja immer gut drüber lachen 😀 Hüfthohe Jeans waren damals ein absolutes Must-Have, alles andere war mehr als uncool 😀
      Paperbag….die habe ich schön öfter gesehen, vor allem in Beige. Stimme ich dir zu, die sehen echt gut aus!
      Hab einen guten Start ins Wochenende!
      Liebe Grüße!

  • Linni

    Hallöchen,
    ich muss schon sagen, dass ich nicht so gerne Jeanshosen trage, aber wenn dann eher Skinny oder Mom Jeans 🙂 Grundsätzlich trage ich im Büro aber sehr gerne Stoffhosen. Ich finde sie bequem und sie sind meiner Meinung im Büro immer angebracht 🙂

    Wünsche dir einen tollen Tag!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

    • Kulturblazer

      Hey Linni,
      Stoffhosen sind wirklich ein toller Klassiker, die ich gerade während meiner ersten Jahre im Job echt zu schätzen gelernt habe. Mittlerweile ist es ja vom Dresscode schon lockerer geworden, da geht dann auch mal eine schicke Jeans, was mich freut 🙂
      Liebe Grüße an dich!

  • Milli

    Oh danke dir für diesen mega coolen und so witzig geschriebenen Beitrag. Ich glaube genau diese Situation können so viele Mädels unserer Generation nachempfinden. Miss Sixty war eben ein paar Jahre der heilige Gral im Kleiderschrank und da führte kein Weg dran vorbei. Egal wie laut die Mama aus dem Off stöhnte 😀 Und wenn der Weg nicht über Mama führte, dann über Papa oder über Oma …

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

    • Kulturblazer

      Liebe Milli,
      schön, dass dir der Beitrag gefallen hat! 🙂 Also, meine Mama hat echt riiiichtig laut gestöhnt 😀 Da musste man schon kreativ werden, hihi.
      Liebe Grüße und hab einen tollen Freitag!

  • Wonderful Fifty

    Liebe Vanessa, ich mag deine Art, wie du über so etwas Alltägliches wie eben eine Jeanshose so eine schöne Geschichte schreibst und die Jeanshose verdient auch absolut einen solchen Beitrag, denn es gibt wohl wenige, die keine Jeanshose besitzen, sondern eher viele, die mehrere in verschiedenen Modellen und Farben in ihrem Kasten haben. Du hast mich dabei auch ein bisschen an meine eigene „Jeansliebe“ erinnert – ich habe Jeans gerne getragen, dann gab es mal eine Zeit in meinem Leben, in der sie fast vollkommen von der Bildfläche verschwunden sind und ich vor allem zu Stoffhosen gegriffen haben. Aber „Alte Liebe rostet nicht“ und so ist sie wieder aufgetaucht und zu mir gekommen und zwar gekommen um zu bleiben. Jetzt tummeln sich halt Skinny Jeans neben Mom Jeans in meinem Kasten. Bei meiner Reise an die Westküste der USA habe ich in San Francisco natürlich auch das Levi Strauss Museum besucht und unter anderen einige der ersten Modelle der Hosen und Jeansjacken gesehen und Interessantes über die Entwicklung dieses berühmten Kleidungsstücks erfahren.
    Hab einen wunderbaren Abend und alles Liebe Gesa

    • Kulturblazer

      Liebste Gesa,
      es freut mich total, dass dir der Beitrag gefallen hat, danke für dein Feedback 🙂
      Ohh, wie cool, dass du in dem Museum warst! Irgendwie hatte ich das gar nicht auf dem Schirm, als ich in SF war…beim nächsten Mal dann steht es mal auf meiner Liste 😀
      Bei den beiden Modellen bin ich absolut bei dir, Skinny und Mom sind echt gute Modelle!
      Hab einen wunderbaren Start ins Wochenende!
      Ganz viele Grüße!

  • Nicole

    Also bei Schlaghosen bin ich raus, die habe ich auch hinter mir gelassen und werde mir die auch nicht mehr in den Kleiderschrank holen :D. Tatsächlich habe ich dann auch relativ flott die Skinny Jeans für mich entdeckt und bei mir ist die Liebe geblieben, ist auch heute noch mein bevorzugtes Jeans Modell. Bei mir war Hosenkauf aber auch immer ein Albtraum: Ich bin nicht wirklich groß und die Jeans waren immer zu lange für mich, musste die dann umschlagen. Ziemlich nervig. Dann aber ich aber Only für mich entdeckt, wo man unterschiedliche Längen bekommt und die Modelle passen mir am Besten. Seitdem kaufe ich Jeanshosen nur noch dort. Neben der Skinny Jeans habe ich aber auch ein paar andere Hosen im Schrank: Eine Boyfriend Jeans, ansonsten auch Stoffhosen oder Chinos. Ich hätte ganz gerne noch eine High Waisted Jeans, das habe ich nur als Rock oder Shorts, da fehlt noch eine lange Hose.

    Dankeschön für deine lieben Worte Vanessa und das Kompliment <3,
    ja ich versuche auch optimistich zu bleiben, erstens hat man eh keinen Einfluss darauf und muss abwarten, wie sich alles entwickelt und zweitens glaube ich auch fest daran, dass alles kommen soll, wie es soll und sich irgendwo was ergibt. Ist ja eigentlich meistens der Fall.

    Dass Student*innen halt gar nicht vorkommen, finde ich halt schwierig, weil es ja tatsächlich auch viele gibt, die ihre Nebenjobs verloren haben und nun auch Probleme dabei haben das Studium zu finanzieren. Ist krass, dass das halt im öffentlichen Diskurs gar nicht stattfindet. Bei Ausbildung ist es ja das Gleiche, auch Azubis werden überhaupt nicht erwähnt, auch da gibt es ja viele die ihre Ausbildung nicht abschließen können oder die zugesagte Stelle verloren haben. Da fallen viele unter den Tisch, Mini-Jobber ja auch, die ja vor allem in der Gastronomie stark vertreten sind.

    Ich halte euch aber definitiv auf dem Laufenden, wie es bei mir weitergeht. Für sowas finde ich ja den Monatsrückblick immer ganz schön, da kann man auch mal so Updates aus dem Leben geben.

    • Nicole

      Dankeschön für das liebe Kommentar Vanessa,
      ging mir bei Chernobyl auch so. Meine Beste Freundin hatte mir die Serie auf DVD geschenkt und die ist schon harte Kost und schwer zu verdauen. Aber gemacht ist sie halt super.

      Puh ich weiß es gar nicht mehr wo „Alias“ genau lief, könnte auch ProSieben gewesen sein, die haben damals doch viele US-Serien gebracht?

      Hattest du denn schon Zeit für die Britney-Doku? Ist die zu empfehlen? Ich bin noch gar nicht dazu gekommen.

    • Kulturblazer

      Liebe Nicole,
      Schlaghosen sind echt raus, für immer! 😀 Aber da bist du ja auch etwas weiter gefächert in deiner Jeanssammlung – und die High Waisted Jeans sollte auch kein Problem sein, die gibt es ja überall.
      Ich drücke dir weiterhin die Daumen für deinen Abschluss und bin gespannt, was du berichtest!
      Ganz viel Grüße!

      • Nicole

        Dankeschön fürs Daumen drücken und für dein liebes Kommentar Vanessa,
        Nadine und ich machen die Watchparties etwas old School, weil das dazugehörige Feature bei ihr nicht immer funktioniert. Da hängt oft die Internetverbindung, deshalb schaut jeder die Serie allein und danach skypen wir und plaudern über die Episoden :D. Wir schaffen das aber auch nur alle 2-3 Wochen. Haben da also auch längere Abstände dazwischen.

        Musst mir mal schreiben, wie dir „Ginny & Georgia“ gefält. Ist deine Schwester auch so begeistert von der Serie?

        Ich bin aktuell sogar dankbar dass ich durch die Masterthesis gut beschäftigt bin, sonst würde mir wohl tatsächlich die Decke auf den Kopf fallen. Aber wie du schon schreibst: Raus in die Natur zu gehen, mal ne Runde spazieren und den Kopf kriegen und natürlich auch Energie zu tanken ist immer wichtig.

        • Kulturblazer

          Liebe Nicole,
          jap, meine Schwester liebt sie auch und ich auch – habe ich dir schon auf deinem Blog geschrieben 🙂
          Ohne rausgehen würde ich ausflippen, das stelle ich immer wieder fest…
          Viele Grüße!

    • Kulturblazer

      Liebe Tiziana,
      die online zu bestellen finde ich auch schwierig, weil der Schnitt dann doch immer noch sehr unterschiedlich sein kann, vor allem der Beinabschluss. Aber ich drücke die Daumen, dass du noch ein Exemplar findest 🙂
      Liebste Grüße!

    • Kulturblazer

      Hi Juli,
      lieben Dank dir! Ich hatte heute wieder eine an und habe mich gefragt, wie ich je ohne leben konnte 😀
      Liebste Grüße an dich!

  • Christine

    Oh ja! Auch wenn man schlank und zierlich ist, fühlt man sich nicht unebdingt immer wohl. Auf die große Oberweite warte ich bis heute, aber gut. 😀 Man fängt dann ja auch irgendwann an sich wohler im eigenen Körper zu fühlen und zu sehen, dass man so als zierliche Person auch etwas seltsam mit dem damals gewünschten Vorbau aussehen würde. 😉
    Und Jeans kaufen mag ich bis heute nicht so wirklich… gut, stimmt so nicht ganz. Es kommt extrem darauf an, ob ich eine aus dem Muss heraus kaufe oder was schönes sehe.

    • Kulturblazer

      Liebe Christine,
      haha, ja, bei mir hat sie sich auch nicht mehr blicken lassen, aber das ist wohl auch besser so 😀
      Viele Grüße!

  • Elisa

    Mein Herz, was für eine tolle Geschichte! Bzw. ist es ja deine und ich konnte jede Sekunde mit dir mitfühlen. Ich war früher auch sooooo dünn und alles hing an mir und nichts sah so aus, wie bei den anderen Mädels und das macht einen natürlich traurig, vor allem in der Pubertät, wo man super unsicher ist. Doch auch ich habe dann endlich Jeans gefunden, die passen und habe danach immer nur Skinny Jeans getragen. Doch der Körper verändert sich mit der Zeit, weswegen ich auch mal eine Mom Jeans probiert habe und total begeistert war, weil sie super passte. Momentan trage ich super gerne Jeans, die weit geschnitten sind. Ich hätte niemals gedacht, dass ich das gut finden könnte, doch man wird immer wieder überrascht 🙂
    Ich wünsche dir einen schönen Freitag, Elisa xxx

    • Kulturblazer

      Liebste Elisa,
      hihi, freut mich, dass sie dir gefallen hat und willkommen im Club 😀 Meine Körperwahrnehmung in meiner Pubertät war echt eine einzige Katastrophe, in die Zeit möchte ich definitiv nicht zurück!
      Ich bin absolut bei dir – ich trage auch viele Dinge, die ich früher nie getragen hätte!
      Hab einen wunderbaren Sonntag!

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