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Kulturkolumne

Kulturkolumne #03/2021

Hallihallo, ihr Lieben! Willkommen zu einer neuen Kulturkolumne! Ich habe spontan überlegt, die Nummerierung dem Jahr anzupassen, sonst wird es irgendwann Kulturkolumne #356 und niemand weiß mehr, wie wo was….Deswegen sieht die Nummer jetzt so aus, wie sie aussieht 🙂

Das ändert aber nichts an dem, was ihr hier vorfinden werdet, nämlich das gewohnte, strukturierte Chaos an Themen, das sich in den letzten Wochen so angesammelt hat. Während ich diese Zeilen schreibe, tobt draußen übrigens typisches Märzwetter: Wenn ich die Liste durchgehe, hatten wir hier etwa gestern: Sturm, Regen, Hagel, Gewitter, prasselnder Regen, Sonne, blauen Himmel, waagerechter Regen (Wind lässt grüßen!) und schwarze Wolken. Fehlte eigentlich nur noch Nebel und Schnee, dann hätten wir alles gehabt. Aktuell scheint die Sonne, vermutlich noch genau 6:43 Minuten, bevor wieder der Platzregen einsetzt. Das ist mir dennoch lieber, als Mitte Februar bei 20° im T-Shirt draußen rumlaufen zu können – das ist nämlich alles andere als gut (Klimwawandel lässt grüßen!). Aber nun auf zu der wilden Mischung aus Gedanken, kleinen Sehnsüchten, Plänen und Empfehlungen.

Textkultur

Zunächst einmal danke, danke und danke für euer toooolles Feedback zu meiner Leseprobe! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr eure unterstützenden und ermutigenden Worte mein Herz geschüttelt und vor Freude im Kreis gedreht haben! Tatsächlich habe ich in den letzten Tagen auch wieder mehr an dem Buch geschrieben, umgestaltet, Kapitel überarbeitet, an Moodboards und der Playlist gearbeitet. Okaaaayyy, letztere Dinge erhöhen nicht die Wortzahl, aber tragen dennoch zum Buchkonzept bei. Und sie sorgen dafür, dass ich im Flow bleibe und mich tiefer mit der Geschichte und den Charakteren auseinandersetzte (und ich liebe es außerdem, Moodboards und Playlisten zu erstellen!).

Die Schreibenden unter euch können ja einmal mit mir teilen, ob sie das kennen, denn für mich war das diese Tage echt eine Erleuchtung: Ihr habt eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie euer Charakter aussieht, redet, sich verhält…und dann kommt genau so eine Version in euer Leben und ihr denkt: Ok, DAS ist es. Diese Person passt einfach 100 %! Somit habe ich einen Teil meiner Charaktere schon fix besetzen können, falls es mal zu einer Verfilmung kommen sollte, hihi. Ich fühle und liebe meine Charaktere richtig (und den einen jetzt nochmal mehr!) und das macht das Ganze nochmal mehr zu einem Herzensprojekt, als es eh schon ist. Daher könnte ich mir vorstellen, dass auch das Camp NaNoWriMo im April hier nochmal ein wenig die Wortzahlen nach oben schraubt – ist irgendwer von euch dabei?

Gedankenkultur

Ich habe vor einigen Tagen über eine Podcast-Folge von der lieben Wanda Badwal geschrieben, in der sie darüber spricht, wie wir unsere Seelenaufgabe finden. Das hört sich schon seeeehr spirituell an, das gebe ich zu. Aber eigentlich ist es doch sehr viel simpler und praktischer: Was bringt euer Herz zum Leuchten, zum Singen? Was macht euch glücklich? Was habt ihr als Kind gerne gemacht? Was würdet ihr tun, auch wenn ihr davon kein Geld bekommt? Wobei versinkt ihr in einem Flow? Wenn ihr euch diese Fragen mal in einer ruhigen Minute beantwortet, kommt ihr dem, was euer Dharma ist, schon sehr viel näher. Das muss nichts Riesiges, Weltbewegendes, Außergewöhnliches sein. Es kann Backen oder Kochen sein – anderen Menschen mit euren Kuchen oder euren Gerichten eine Freude machen. Eltern sein. Musik machen oder malen. Fotografieren. Andere Länder und Kulturen entdecken. Menschen pflegen oder Kinder unterrichten. In der Wissenschaft forschen. Die Natur erkunden. Texte veröffentlichen, die andere Menschen lesen.

Es geht nicht um das WAS, sondern um das WIE. Nicht jeder von uns muss Präsident*In oder berühmt und bekannt werden, um einen wertvollen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten. Bringt ihr mit dem, was ihr täglich tut, euer Innerstes zum Ausdruck? Werdet mehr zu euch selbst? Wenn ihr euch diese Fragen stellt, werde ihr schnell merken, ob ihr am richtigen Platz seid oder euer Herz sich nach etwas anderem sehnt. Und wenn ihr das tut, was euer Herz sich wünscht, tragt ihr automatisch dazu bei, dass die Welt ein wenig friedvoller wird. Und ganz wichtig dabei ist: Eure Leidenschaften dürfen sich verändern im Laufe der Jahre. Wir sind schließlich auch nicht unser Leben lang derselbe Mensch. Auch wir verändern uns mit jeder Erfahrung, jeder Erkenntnis oder jedem Gedanken und Gefühl. Alles ist im Wandel – immer.

Interiorkultur

Hach, wie lange habe ich das Küche- und Flurstreichen vor mir hergeschoben. Dabei handelt es sich nicht um große Räume, ganz und gar nicht. Aber allein der Gedanke daran strengte mich an. Allerdings nervte die bisherige beige Wandfarbe (und die Flecken darauf…) irgendwann dann doch so sehr, dass wir es angegangen sind. Den Wunsch nach einem Salbei- /Eukalyptuston hatte ich schon länger und hoffte, dass das rauchige Graugrün, dass ich mir vorgestellt hatte, auch am Ende genau so an der Wand wirken würde.

Also haben sind wir es an einem Samstag angegangen und siehe da: Beide Räumen waren in einem Tag komplett gestrichen. Das Vorsichherschieben hatte also somit mehr Zeit im Anspruch genommen als das Streichen an sich – wie so oft, hihi. Der zweite Step war dann die Auswahl der Fotos, denn ich hatte eine klare Vorstellung von der Fotowand, die dort hängen sollte: Weiße, schlichte Rahmen die zur Küchenfront passen, mit schwarz-weißen Fotografien von Essen und Getränken, die ich selbst auf Reisen gemacht habe. Und damit fing die Suche nach den richtigen Fotos an….das Schöne war, dass ich so eine kleine Erinnerungsreise durch die verschiedenen Länder machen konnte – was dazu führte, dass mein Fernweh zwischendurch doch recht groß wurde. Aber am Ende hatte ich eine tolle Auswahl und freue mich immer noch jedes Mal, wenn ich in die Küche komme. Das Foto von Kaffee und Croissant habe ich in Lucca in Italien gemacht, die Pommes Frittes in Amsterdam gegessen, den Irish Coffee mit Brownie in Irland genossen und das Bier in Mexiko in Campeche getrunken. Achja, und das Pastafoto stammt natürlich auch aus Italien, genauer gesagt, habe ich diese tollen Nudeln mit Pesto am Comer See gegessen. Ich freue mich jetzt schon, wenn Reisen irgendwann wieder möglich sein wird!

Trendkultur

Das Schreiben des letzten Beitrags über Stil hat mir total Freude gemacht – umso schöner, dass er euch auch so gut gefallen hat, wie ich den Kommentaren entnehmen konnte! Mode macht mir einfach großen Spaß, auch wenn ich über einige Aspekte in der Modebranche mittlerweile anders denke als noch vor einigen Jahren. Mein aktuelles Shoppingfasten fällt mir daher gar nicht so einfach (es ist wirklich schwerer als gedacht…nicht mal kleine süße Wollsocken zum Tragen in meinen Birkenstocksandalen gibt es…!). Ich freue mich somit jetzt schon auf einige ausgewählte Kleidungsstücke, die schon ewig auf meinem Wunschzettel stehen und auf denen ich, primär auf Vinted, schon Ausschau halte. Auf Vinted habe ich schließlich auch geliebten, beigen Strickpullover von dariadéh gefunden, der schon lange ausverkauft ist. Wie überglücklich ich war, als er ankam und auch perfekt passte!

Zwar gibt es momentan weniger Anlässe, sich aus Jogginghose und Hoodie zu schälen, aber es kommt doch immer drauf an, was man daraus macht. Selbst wenn ich nur zum Arzt fahre oder zu Familie, ziehe ich dann einfach mal, verrückt wie ich bin, eine Jeans an. Und auch im Home Office kann ich, zumindest obenrum, aufgrund vieler Videokonferenzen auch nicht 24/7 im Kapuzenpulli sitzen, hihi. Was sonst noch auf meiner Wunschliste steht? Bereits erwähnte melierte Wollsocken (nennt mich komisch, aber Wollsocken in Birkenstock können total gut aussehen, siehe Kaia Gerber), einen grauen Strickpullover von dariadéh und eine Mom-Jeans in dunklerer Waschung – meinem neuen favorisierten Jeansschnitt!

Fitnesskultur

Die letzten Wochen bin ich viel gejoggt, einfach, weil es Bewegung und Draußensein ideal verbindet. Zuletzt habe ich mir zudem eine tägliche Yogaroutine verschrieben. Die letzten Wochen war ich nämlich häufig etwas gestresst und nicht wirklich gut drauf. Ich denke, mit dem Frühling wird es besser und es kommen generell hoffentlich bald bessere Zeiten für uns alle. Zudem lese ich das Buch „Yoga-Anatomie“, das sich auf einer biologischen Ebene mit dem Einfluss von Yoga auf unseren Körper auseinandersetzt. Auch wenn das etwas anspruchsvoller zu lesen ist aufgrund der vielem medizinischen Fachbegriffe, möchte ich mich in diesem Bereich weiterbilden, weil ich das Thema so unheimlich spannend finde. Allein das Kapitel über Atmung und ihre Auswirkungen auf Stabilität, Organe und Gehirn sind so faszinierend! Außerdem habe ich angefangen, regelmäßig Online-Yogastunden aus dem Studio in meiner Nähe zu besuchen. Erst etwas ungewohnt, finde ich mittlerweile, dass es eine schöne Abwechslung zu den reinen YouTube-Videos ist. Dank Kamera kann die/der Yogalehrer*In zumindest schonmal einige Haltungsverbesserungen vornehmen und man hat ein wenig mehr das Feeling einer normalen Yogaklasse.

Medienkultur

Wenn ihr gut unterhalten werden wollt, dann schaut unbedingt die Dokumentation „Das Hausboot“ an. Tausendsassa/Heimwerker/YouTuber/Webdesigner/Werber/Musiker Fynn Kliemann und „fest-und-flauschig“-Podcaster/Musiker Olli Schulz kaufen das alte Hausboot von Gunther Gabriel und stellen bei der Restauration fest, dass sie sich da wohl doch ein wenig verschätzt haben….Ich liebe Fynns Musik und Ollis Podcast mit Jan Böhmermann (steht auf meiner crush list direkt hinter Eminem, hihi), somit führte für mich kein Weg an der Doku vorbei. Emotional und lustig (zwischendurch zwar etwas auf Teenieniveau) schildern sie den steinigen Weg zum Traum eines kreativen Rückzugsorts und Studios für Künstler. Die vier Folgen habe ich an einem Mittwochabend durchgesuchtet.

Ok, das war eine wilde Mischung, oder? Ein bisschen Spiritualität da, ein wenig Interior hier und dazwischen meine Liebe für Jan, Yoga und Jeans – und jetzt bitte einen kleinen Applaus für diese, zumindest phonetische, astreine Alliteration. Danke.

PS: Friseurtermin steht am 26.03.21 an und die Kernfrage nach wie vor: Abschneiden oder nicht? Ich hätte schon Lust auf einen Long Bob oder so, aber wie soll ich dann meinen geliebten Dutt machen?? Welche Länge ist noch duttkonform, habt ihr da Erfahrungswerte?!

Was gibt es bei euch so zu berichten? Seid ihr auch bereit für den Frühling? Habt ihr neue Routinen in den letzten Wochen und Monaten in euer Leben gebracht? Und ganz wichtig: Was machen eure Haare gerade?

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22 Comments

  • Nicole Kirchdorfer

    Ach Vanessa, nicht nur eine astreine Alliteration, sondern eine erfrischende Wanderung durch Deine Gedanken und Dein Leben. Danke für’s mitnehmen.
    Und wir teilen trotz des Altersunterschiedes so einige Vorlieben:
    Farbe an den Wänden….ich habe die Terrassenwohnung und freue mich jetzt schon auf’s umziehen und streichen 🙂
    Birkenstocks! Tatsächlich sitze ich gerade in Socken plus Birkenstocks am Tisch….zwar nicht in der Mom-Jeans, aber auch die liebe ich.
    Und Blogs wie Deinen und gute Bücher leben, dass macht mich glücklich.
    In diesem Sinne einen spirituell-entspannten Sonntag 🙂

    • Kulturblazer

      Liebe Nicole,
      geeeern geschehen 🙂 Und Glückwunsch zur Wohnung, wie genial ist das denn!!! Die Dachterasse ist auch echt ein Träumchen…das wird bestimmt richtig toll.
      Hach, das freut mein kleines Bloggerherzchen sehr (jaa, das stimmt, wir haben viel gemeinsam :)), lieben Dank für deine Worte und haben ein traumhaftes Wochenende!
      Liebste Grüße!

  • S.Mirli

    Liebe Vanessa, ich liiiiiiebe deine Kulturkolumne, einfach von allem ein bisschen was dabei und für mich ist irgendwie alles für mich. Jedes Thema liebe ich und könnte ich meinen Senf dazu geben. Ich finde die Idee, eigene „Essensbilder“ für so eine Küchen-Fotowand zu verwenden einfach fabelhaft, ich glaube, das muss ich mir auch noch überlegen, ob ich nicht ein paar Bilder austausche. Ich finde es immer spannend, wie andere an so ein Schreibprojekt herangehen. Ehrlich gesagt existieren meine Charaktere auch immer ganz genau in meinem Kopf, aber ich habe nicht immer eine reale Person, die dazu passt. Außer mein Aiden, den hatte ich von Anfang an fix besetzt – nur so wegen der Verfilmung und so (ich musste gerade so lachen, als ich das auch bei dir gelesen habe). Ähnlich ist es mit der Musik, nicht ist für mich inspirierender, aber eigene Playlists habe ich nicht. Ich war aber einfach schon immer ein Purist. Ich kann mich immer nur auf eine Sache gleichzeitig konzentrieren. Tatsächlich habe ich das Glück auch wirklich das tun zu dürfen, was mich erfüllt. Vielleicht ist das auch eine Sache des Alters, dass man irgendwann aussoritert und sich wirklich auf das konzentriert, was einem wirklich Freude bereitet und ich merke, wie ich dadruch mit den Jahren ruhiger und weniger getrieben wurde. Ach Gottchen, ich könnte noch ewig weiterschreiben. Aber vielleich nur noch zu deiner Frisurfrage – ich habe genau dieses Thema vor einem Jahr mit mir diskutiert. Ich hatte IMMER lange Haare – damit ich mir ja schön einen Dutt machen kann (kommt dir bekannt vor?). Im letzten Jahr habe ich mich dann endlich getraut und mir einen Bob schneiden lassen und das einzige, das ich bereue, warum ich es nicht viel früher getan habe. Ich liiiiebe es und kann mir momentan keine langen Haare mehr vorstellen. Ja, der Dutt geht mir ab und zu ab, aber diese Leichtigkeit am Kopf, das ist mit nichts zu vergleichen. So, jetzt aber wirklich over and out, alles, alles lIebe, x S.Mirli!
    https://www.mirlime.at

    • Kulturblazer

      Liebe Mirli,
      ohh, das ist schön zu hören, ich glaube, wir hätten uns viel zu erzählen, hihi. Dieses Getrieben-Sein kenne ich und ich merke, dass ich oft noch in dieser Spirale bin, aber es wird nach und nach besser (oder weniger? Oder ich gehe anders damit um? Da forsche ich noch…). Es ist wirklich toll, dass du Vollzeit schreibst! Das wäre bei mir aktuell nicht möglich oder sagen wir, ich wäre nicht bereit, alle (finanziellen) Konsequenzen zu tragen, die damit einhergehen würden. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr will ich die Haare echt abschneiden und so ein Lob oder Bob hätte schon was. Ich muss nur gucken, dass ich eine länge finde, wo noch ein kleiner Dutt möglich ist, denn daran hängt mein kleines Herzchen momentan doch noch…wobei ja ein Half-Bun auch eine Option wäre, ihn nicht ganz aufzugeben, hihi.
      Hab ein wunderbares Wochenende!

  • Wonderful Fifty

    Liebe Vanessa, ich mag deine Kulturkolumne-Beiträge total – so ein bisschen von allem, so ein bisschen kreuz und quer ist immer interessant zu lesen. Wir hatten am Wochenende noch schönes Wetter, zwar nicht sehr warm, aber dafür viel Sonne und ich habe gleich wieder gemerkt, wie sehnsüchtig ich schon den Frühling oder besser noch den Sommer erwarte. Mit einem guten Buch in der Sonne zu sitzen und die Wärme im Gesicht zu spüren, das sind für mich absolute Glücksmomente. Den Friseurtermin habe ich schon hinter mir – der war bereits Ende Februar mit FFP2-Maske und negativen Corona-Test. Dabei hat mir die Friseurin erzählt, dass etwa die Hälfte ihrer Stammkunden nicht kommen wird, solange dazu ein Test erforderlich ist. Es freut mich aber zu sehen, dass du trotz der Einschränkungen sehr vielfältig unterwegs bist und aus der gegebenen Situation das Beste machst. Wer weiß, wann du ansonsten zum Streichen der Räume durchgerungen hättest. Mit dem Ergebnis kannst du jedenfalls sehr zufrieden sein und auch deine Bilder sehen toll aus, da hast du dann immer etwas Ferne bei dir in der Nähe.
    Hab eine ganz wunderbare Woche und alles, alles Liebe Gesa

    • Kulturblazer

      Meine liebe Gesa,
      das freut mich, dass dir die Kulturkolumne gefällt! Ich warte auch sehnsüchtig auf den Frühling und heute gibt es wieder einen Vorgeschmack, weil die Sonne scheint und der Himmel blau ist – das ist schon schön und wirkt sich direkt positiv auf meine Stimmung aus. Friseur steht dann nächste Woche an und ich freue mich schon drauf, weil meine Haare mittlerweile echt lang sind und dringend einen Schnitt brauchen…ich hoffe, du hast ein ganz wunderbares Wochenende und auch Sonne bei dir, um Wärme und Worte zu genießen 🙂
      Liebe Grüße!

  • Tiziana

    Eben erst deine Leseprobe gelesen und noch immer ganz fasziniert von dem Text 🙂
    Deine Yogasessions haben mich im Übrigen dazu motiviert auch wieder etwas mehr Yoga zu machen, danke fürs regelmäßige Teilen auf Insta, es motiviert tatsächlich auf angenehme Weise!
    Viele Grüße,
    Tiziana
    http://www.tizianaolbrich.de

    • Kulturblazer

      Namasté Tiziana,
      hihi, das ist schön! Yoga ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken bei mir, weil es mir wirklich hilft, abzuschalten. Ich dachte früher, dass es dann auch beim Sport eher dynamisch und auspowernd sein muss, aber mittlerweile merke ich, dass ich dann wirklich manchmal genau das Gegenteil brauche. Nicht noch mehr Action, um meine Gedanken zur Ruhe zu bringen, sondern Entspannung – zumindest hilft es mir sehr oft. Auch wenn ich es bisher nicht als tägliche Routine habe (ich glaube, das werde ich morgens einfach nie hinbekommen, sondern eher abends), immer dann, wenn ich es in der Woche einbaue, ist es schon total heilsam.
      Liebe Grüße!

  • Nicole

    Ich liebe deine bunte Kolumnenmischung immer – aber bin eh jemand der immer Abwechslung braucht und das gilt auch für Blogs. Somit je wilder die Mischung, umso besser für mich :P. Ich habe ja auf Instagram schon geschrieben – bzw habe ich das (?) was das durch die Ma-Thesis die mich auf Trap hält gerade gar nicht wirklich – dass mir die Küche gut gefällt. Die Farbe ist klasse und die Bilder passen in Schwarz/Weiß perfekt dazu. Einziges Problem das ich nun hätte: Sobald ich die Anschaue würde ich sofort Hunger bekommen xD. Aber die Idee finde ich trotzdem cool, dass du da eigene Urlaubsbilder verwendest hast. Ich fotografiere auf Reisen ja auch immer mein Essen, das gehört dazu.

    Also bei der Sache die ich machen würde, wenn ich alles machen könnte, dann würde ich ein eigenes Magazin rausbringen mit Fokus auf Filme/Serien/Bücher, weil das einerseits meine Leidenschaft für das Schreiben abdeckt, andererseits meine Vorliebe für besagte Themen. Parallel dazu könnte ich mir dann noch ein zweites Magazin vorstellen, dass sich dann mit politischen Aspekten beschäftigt und dann eher in Richtung Gesellschaftskritik geht. Finde ja auch investigativen Journalismus immer interessant und bin da ein großer Fan von Team Wallraff, die ja regelmäßig Missstände in der Arbeitswelt aufdecken und da auch nach Ausstrahlung der Sendungen hartnäckig nachfragen und an den Themen dranbleiben. Politischen Journalismus/Öffentlichkeitsarbeit ist ja auch tatsächlich mein späterer Berufswunsch, deshalb ja mein Politikstudium. Solche Arbeitsbereiche, also führen von Interviews, Schreiben von Artikeln/Pressemeldungen oder Organisation von Veranstaltungen und Betreuung von Social-Media-Profilen und Kampagnen machen mir halt generell Spaß und ich hoffe, dass das nach dem Studium beruflich dann auch klappt. Egal ob nun mit reinem Politischen Fokus, oder auch im Verlagswesen oder staatliche Institutionen, das wäre halt schon mein Ding.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Vanessa,
    bei „Not-like-Other-Girls“ musste ich auch an Krimis denken, also da findet sich sowas ähnliches in den Büchern wieder. Ich lese das Genre ja gerne, aber irgendwann ist mir dann aufgefallen, wie oft manche Autoren die Optik der weiblichen Hauptfigur betonen, die natürlich unfassbar schön ist und wie ein Topmodel aussieht. Ich glaube das war vor allem bei Simon Beckett bei der David-Hunter-Reihe einmal richtig schlimm, wo ich mir dann nur noch genervt dachte, ich weiß wie toll die Figur aussieht, man muss mich daran nicht ständig erinnern. Finde ich gerade hier echt nervend, weil es ja null zum Plot beiträgt und eher in das Stereotyp spielt, dass nur hübsche Frauen Erfolg haben.

    Das mit Disney+ habe ich auch schon gehört, bei Kindern kann man wohl auch als Elternteil entscheiden, ob die Filme überhaupt im Kinder-Profil angezeigt werden. Finde das eigentlich nicht schlecht, weil man sich so hoffentlich damit auseinandersetzt.

    • Kulturblazer

      Liebe Nicole,
      ach, Hunger habe ich eh ständig, ob ich da drauf schaue, oder nicht, haha. Aber ja, wenn es akut ist, dann wird es dadurch zumindest nicht besser 😀 Aber dafür nehme ich das in Kauf.
      Das klingt nach einem wunderbaren Wunsch und das könnte ich mir bei dir auch total gut vorstellen. Auch deine gesellschaftskritischen Beiträge finde ich immer sehr reflektiert und spannend, daran merkt man, dass du dich sehr gut mit den Themen auskennst.
      Dank deines Beitrags habe ich mich kürzlich dabei erwischt, wie ich beim Buchlesen diese Stereotypen durchgegangen bin – es schafft einfach nochmal Bewusstsein, das früher einfach nicht so da war. Und wenn es so schlimm wird, dass es stört, war ich auch schon zwischendurch mal kurz davor, Bücher wegzulegen, weil es einfach zu platt war.
      Liebe Grüße!

  • Lisa Marie

    Hi Vanessa,
    als ich deine Worte unter „Gedankenkultur“ gelesen habe, ist mir gleich ein Zitat eingefallen, welches ich vor kurzem entdeckt habe: „Wer sagt denn, dass ein einzelner Mensch nicht die Welt verändern kann?“ Ich finde an diesem Spruch ist viel Wahres dran.
    Wie du schon schreibst, man muss keinen bestimmten Status erlangen, um etwas (ver-)ändern zu können.
    Wenn man den Spruch auf die Beziehung Mensch-Mensch anwendet, reicht oft schon eine winzige Kleinigkeit (ein Lächeln, eine freundliche Geste, …), um die Welt von jemanden zu ändern. Man muss es nur einfach mal machen!

    Deine Fotowand ist wirklich toll geworden! Hab‘ sie auf Instagram schon bewundert! Ich finde es auch schön, dass du eigene Fotos genommen hast. Da ist die Verbindung gleich eine ganz andere. 🙂

    Was den Friseurtermin angeht: Die Sache mit dem Dutt hat mich auch lange überlegen lassen … aber ich mag mich persönlich mit kurzen/kürzeren Haaren lieber, als mit längeren Haaren. Ich habe viele und dicke Haare … irgendwelche stylischen Flechtfrisuren kann ich komplett vergessen. Aber auf meinen schönen Dutt war ich oft genau deswegen stolz. 😀
    Ich hab’s jetzt mal ausprobiert. Von den Schultern herabfallend haben meine Haare eine Länge von ca. 10 cm. Ich bekomme damit einen Dutt hin, allerdings sieht der wegen meinem Stufenschnitt nicht besonders attraktiv aus.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend. <3

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

    • Kulturblazer

      Hi Lisa Marie,
      danke für dein Feedback zur Kolumne!
      ja, der Spruch ist sehr schön und auch sehr wahr. Wir müssen auch gar nicht alles perfekt machen, aber hauptsache, wir fangen irgendwo an 🙂
      Ich erfreue mich auch jedes Mal an der Fotowand, wenn ich in der Küche bin!
      Viele und dicke Haare habe ich auch, meine Friseurin stöhnt immer halb im Scherz auf, wenn ich Strähnchen oder so wollte, weil es einfach immer ewig bei mir dauert 😀 Aber ich bin jetzt auch sooo froh, sie abgeschnitten zu haben und ich liiiiebe diese Leichtigkeit auf dem Kopf total!! Herrlich! Und einen halben Dutt kann ich immer noch machen, also bin ich schonmal glücklich 😀 Och, ich finde es gar nicht so schlimm, wenn der Dutt hier und da ein wenig wild aussieht und Haare rausstippen 🙂
      Ich hoffe, du hast einen guten Start in die Woche!
      Ganz viele Grüße!

  • miras_world_com

    Liebe Vanessa, da hast du paar abwechslungsreiche Tage gehabt. Friseur Termin habe ich nicht, komme ziemmlich gut alleine zu recht. Für einen Dutt muss man schon längeres Haar haben, deswegen lasse ich meine Haare auch noch lang. So ein Dutt ist schon praktisch. Birkenstocks und Socken… für mich zweimal nein. Besitze noch keine, vielleicht irgendwann mal und Socken sind für mich nur ein Kälte muss. Am besten barfuß und im Sommer leichte Sandalletten. Liebe Grüße!

    • Kulturblazer

      Liebe Mira,
      das ist super, ich würde ohne Friseur gar nicht klarkommen 😀 Aktuell vermisse ich meinen Dutt gar nicht…meine Haare wachsen eh so schnell, sollte er mir wieder fehlen, ist der eh in ein paar Wochen wieder möglich – deswegen bin ich so entspannt, was Haare abschneiden angeht!
      Haha, das dachte ich mir, dass wäre auch so gar nicht dein Stil bzw. kann ich mir bei dir (außer vielleeeeiicht zu Hause) nicht vorstellen 🙂 Dein Stil steht dir einfach hervorragend!
      Liebste Grüße!

  • Sarah

    Liebe Vanessa,
    irgendwie ist mir der Beitrag mit deiner Leseprobe durch die Lappen gegangen, aber ich habe das jetzt natürlich sofort nachgeholt. Es ist so schön jetzt zu wissen, woran du so die ganzen Monate geschrieben hast und der Prolog macht wirklich Lust auf mehr 🙂
    Hast du gesehen, dass es beim Camp NaNoWriMo auch den NaNoFinMo gibt, also speziell um angefangene Romane zu beenden? Ich glaube für mich ist das genau das Richtige, um endlich mein NaNo Projekt aus dem November fertig zu bekommen 😀
    Liebe Grüße
    Sarag

    • Kulturblazer

      Liebe Sarah,
      ach, das ist doch kein Problem 🙂 Freut mich sehr, dass er dir gefällt! NaNoFinMo kenne ich noch gar nicht, muss ich mir auch mal anschauen. Wobei da ein Monat bei mir gar nicht ausreichen würde 😀
      Da fehlen noch einige Wörter! Aber so cool, dass du schon so weit bist. Wäre auch interessiert, etwas von dir zu lesen 🙂
      Liebe Grüße!

  • Elisa

    Liebe Vanessa,
    ich bin immer noch hin und weg von deiner Leseprobe, also bitte mehr!! 🙂 Und deinen Stilbeitrag fand ich auch so so super, die lese ich auch immer total gerne und lasse mich inspireren, den Pullover, den du oben gezeigt ist, finde ich auch echt wunderschön! Krass, dass dieser so lange ausverkauft war/ist! Und hey, super, dass du so viel Sport gemacht hast! Ich habe motiviert angefangen, aber nicht so motiviert wieder aufgehört und suche auch momentan verzweifelt nach Motivation – naja. Wird schon irgendwann wieder auftauchen 🙂
    Mein Freund schaut Hausboot auch, doch ich habe beim kurzen Zuschauen irgendwie nur gedacht, dass ich damit nichts anfangen kann 😀 aber vielleicht muss ich mal von vorne anfangen, um es richtig zu verstehen.
    Oh und probier unbedingt den Longbob!! Ich glaube das würde dir so gut stehen und ich meine Haare wachsen ja wieder nach und wenn nicht jetzt wann dann? Wenn es dir nicht so gut gefällt, siehst du ja wegen Corona momentan eh nicht so viele Personen 😀
    Ich habe auch am 30.3 einen Termin und kann es kaum erwarten, blonde Strähnen und alles kaputte kommt ab!
    Ich wünsche dir einen schönen Freitag, Elisa xx

    • Kulturblazer

      Liebe Elisa,
      ach, da schmilzt mein Autorinnenherz, danke dir! Ich habe in dem Buch „The Subtle Art of Not Giving a Fuck“ gelesen, dass wir nicht erst Dinge machen sollen, wenn wir die Motivation dazu haben, sondern die Dinge einfach tun sollen, weil dann auch automatisch Energie und Motivation kommt (auch wenn diese anfangs nicht da ist) – das fand ich total spannend, wenn du magst, schicke ich dir mal die Seite dazu. Das würde zwar mein ganzes Prokrastinationskonzept durcheinanderwerfen, aber psychologisch ist da was dran. Das fand ich total spannend.
      Bin gespannt, wie du dann aussiehst, wenn du beim Friseur warst!
      Ganz liebe Grüße!

  • Krissi

    Ein super spannender Beitrag! Ich mag es total gerne, über deinen Alltag zu lesen 🙂 Das mit dem prokrastinieren kenne ich. Zuerst schiebt man etwas ewig vor sich her und wenn man es dann einfach durchzieht ist es doch gar nicht mehr so schlimm… Passiert mir auch des Öfteren!

    Dein Pulli von dariadéh gefällt mir übrigens richtig gut – sieht total cozy und schick zugleich aus <3

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

    • Kulturblazer

      Liebe Krissi,
      danke dafür! 🙂 Ja, man muss sich nur überwinden, aber es ist jedes Mal auf´s Neue nicht so einfach 😀
      Ich liebe ihn auch total! Manchmal muss man echt Glück haben!
      Liebe Grüße!

  • Kate

    Hallöchen,
    Moodboards und Playlists sind auch meine Schwäche 😀 Sobald der Plot für mein Buch steht, setze ich mich auch daran. Gerade fürs Moodboard habe ich schon ein paar ganz tolle Bilder gefunden. Ich freue mich schon riesig drauf.
    Beim Camp bin ich leider nicht dabei. Lernen und so … 🙁 Aber ich meine, im Juli müsste noch einmal eins sein. Je nachdem wann meine mündliche ist, nehme ich daran vielleicht Teil 🙂

    Ich mag diese Art von Beiträgen 🙂 So schön bunt gemischt. Da findet man ja immer ein Thema, zu dem man was zu sagen hat.
    Schönes Wochenende und liebste Grüße, Kate ♥

    • Kulturblazer

      Hi Kate,
      schön, dass dir die Kulturkolumne gefällt!Jaa, in Moodboards und Playlists kann man sich schonmal verlieren…hab tatsächlich das Camp auch nicht mitgemacht, war dann auch bei mir zu eng. Juli habe ich auch mal angepeilt.
      Liebe Grüße und viel Erfolg beim Lernen!

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