Kulturkolumne_Schreiben_Tagebuch
Gedankenkultur,  Kulturkolumne,  Trendkultur

Kulturkolumne #1

Werbung, unbeauftragt!

Meine erste Kulturkolumne. Was erwartet euch hier? Eine wilde Sammlung von Inspirationen: Trends. Bücher, Musik oder andere famose Sachen, die mir in letzter Zeit über den Weg gelaufen sind. Eine bunte Mischung, wie die Pinakothek, genauso spontan, nur mit mehr Worten statt Bildern. Highs und Lows. Blazer. Gedanken. Ein buntes buntes Potpourri aus allem, was hier öfter Thema auf dem Blog ist. Oder auch (noch) nicht. In dieser Kolumne werde ich auch öfter auf die Ziele für 2019 eingehen. Das ist zumindest der Plan zur Schaffung einer Verbindlichkeit mir gegenüber, damit ich am Ball bleibe. Ich möchte mich nämlich ungern in meine eigene Chaosspirale aus To-Do´s und „Du wolltest doch schon so lange X und Y machen“ hineinplanen, so dass ich am Ende doch alles hinschmeiße. Aber wird schon. Fangen wir also an mit der wilden Fahrt durch die Kulturen. Und los!

Blazerkultur

Es ist geschehen. Habe ich in meinem Wunschkulturpost noch von ihm fantasiert, ist er vor einigen Wochen eingezogen: Ein Hahnentrittblazer. Ein richtig famoser. Ich kombiniere ihn gerne mit einem roten Turtleneckpulli oder auch einem schwarzen Rollkragenshirt.

Trendkultur

Trend ist momentan irgendwie gefühlt so viel, dass ich fast nicht weiß, was mir am besten gefällt. Ok, ich weiß es doch: Immer noch und vermutlich für immer – Karo. Am besten auf Blazer und Hosen und auch Blusen.
Deswegen ist ja auch obiges Schätzchen eingezogen. Aber gehen wir der Reihe nach vor.

Trend Herbst/Winter 2019/2010 – Berlin Fashion Week

Nächste Woche beginnt die 12. Berliner Fashion Week. Obwohl wir uns ja gerade noch in diesem Winter befinden, bin ich gespannt, welche Trends die Designer für Herbst/Winter 2019/2020 in petto haben. Über die Bedeutung und Notwendigkeit der Berliner Fashion Week im Vergleich zu anderen Fashion Weeks wie Paris oder New York wird immer wieder diskutiert. Ich persönlich finde, es gibt wahrlich Wichtigeres, als eine Fashion Week zu bashen, zumindest in meinem Mikrokosmos. Ich bin daher gespannt, ob es wieder zu Kritik kommen wird: Doofe Locations, nur C-Promis in den Front Rows, zu wenig bedeutende Designer. Mir gefiel die letzte BFW, was aber auch in großen Teilen am Berliner Salon lag. Ich mochte die Kombination aus Mode gemixt mit Interior- und Schmuckpräsentationen. Porzellan reiht sich an ausgefallene Fotografien, Skulpturen und Möbelstücke – ein Querschnitt an Kreativität. Besonders gut gefallen letztes Jahr hat mir das Setting von William Fan in einem asiatischen Restaurant als Bezugnahme auf seine Kindheit. Daher bin ich gespannt, was er, aber auch grundsätzlich, die BFW dieses Jahr präsentieren wird.

Trend Frühjahr 2019

Bis dann der Herbst 2019 Einzug hält, beschäftige ich mich aber auch mit dem, was kommenden Frühling ansteht. Schließlich sehen ich jetzt schon den Frühling herbei, mit einem Blick nach draußen in den kalten Regen und Sturm (ist nicht doch Herbst?).

Eines meiner Ziele dieses Jahr ist grundsätzlich ein nachhaltigerer Konsum, gerade im Zusammenhang mit Kleidung. Daher werde ich ganz genau schauen, was genau von den Trends für die kommende Saison mir wirklich zusagt. Dazu folgt aber noch ein eigener Post. Oftmals stelle ich mir Trendteil X oder Y cool/sophisticated/fabelhaft und meinen Charakter absolut entsprechend an mir vor, aber wenn ich es dann anziehe: Nee. Zuletzt so geschehen beim Teddymantel. Ich hatte einige Versionen an, aber irgendwie passte keiner zu mir. Sag niemals nie, aber ob ich noch ein Exemplar finde(n will), weiß ich nicht. Nach wie vor finde ich ihn aber an vielen anderen Leuten rasend cool.

Genusskultur

M&M´s Peanut Butter – ein Mitbringsel aus New York City Schmecken richtig gut, machen aber irrsinnig süchtig.

M&Ms_peanut_butter

Ich wollte auf meine Ernährung achten, schon klar. Ein Ziel ist z. B. mind. zwei Tage in der Woche auf Süßigkeiten zu verzichten. Diese Woche habe ich vier geschafft, bisher. Am Wochenende geht es immer etwas laissez-faire zu, daher wird es vermutlich auch bei vier bleiben, aber so passt es für mich ganz gut. Zudem haben M&M´s genau die Kombination aus Fett und Zucker, die in meinem Kopf einen Schalter umgelegt: Sucht-mode on. Aber sie schmecken einfach richtig gut – solange nicht die ganze Tüte direkt auf einmal drauf geht, ist alles gut.

Lesekultur

„White Maze“ von June Perry. Ja, es ist ein Jugendbuch. Das Alter habe ich schon etwas hinter mit gelassen. Aber ich bleibe hier und da doch an eben diesem Genre hängen.

„Mit einem Schlag endet Vivians sorgenfreies Leben: Ihre Mutter Sofia wurde ermordet! Die erfolgreiche Game-Entwicklerin stand kurz vor dem Release eines bahnbrechenden Computerspiels. „White Maze“ wird mit neuartigen Lucent-Kontaktlinsen gespielt  – dank ihnen erleben die Spieler virtuelle Game-Welten mit allen Sinnen. Aber warum zerstörte Vivians Mutter kurz vor ihrem Tod die Prototypen der Linsen? Zusammen mit dem schulbekannten Hacker Tom will Viv den Mord an Sofia aufklären. Dazu muss Viv selbst Lucent-Linsen einsetzen und tief in die virtuelle Welt eintauchen. Doch dort ist es für den Mörder ein Leichtes, die falsche Realität nach seinen Spielregeln zu manipulieren. Kann Vivian ihren eigenen Gefühlen vertrauen, wenn alles, was sie sieht, hört, riecht und schmeckt, bloße Lüge ist?“
Quelle: Arena Verlag

White_Maze_June_Perry

Ich finde gerade diesen technischen Aspekt für unsere Gesellschaft so interessant. Wer kann sich heutzutage noch ein Leben ohne Smartphone vorstellen? Allein das finde ich manchmal schon gruselig, denn ich kenne auch noch eine Zeit, wo es auch gut und gerne ohne ging. Und als ich dann die ersten Seiten las, stellte ich schnell fest, dass das die Realität im Buch gar nicht mehr so weit weg ist von unserer Realität, wenn bedenken, dass es Virtual und Augmented Reality auch schon gibt (wenn auch nicht so weit entwickelt).

Gedankenkultur

Leider gehen nicht alle Pläne in Erfüllung. Ich hatte einen, der sich nur leider lässt sich der nicht so realisieren, wie ich mir das vorstelle. Die Rahmenbedingungen passen nicht und ich bin (auch irgendwo glücklicherweise) keine Insel, die alle Entscheidungen unabhängig von diesen Bedingungen treffen kann. Wenn das alles aufeinander trifft und deswegen etwas in Rauch aufgeht – das ist schad. Und schlägt etwas nieder. Ja, ich sollte mich dann besser fragen „wer weiß, wofür es gut ist“, aber wenn ich frisch in der Situation bin, fehlt mir diese Rationalität. Die kommt mit der Zeit. Aber für jetzt gerade ist es einfach nur – mimimi. Da hilft nur schreiben oder Sport oder sonst irgendwie den Kopf freibekommen. Damit ich mich neu blickwinkeln kann und schaue, wie es weitergeht.

Nach ein bisschen mimimi dann auch wieder etwas Gutes: Mein Bullet Journal kam kürzlich an! Es ist wirklich sehr schön gebunden, liegt aufgeklappt flach auf und fühlt sich gut in der Hand an. Das mag merkwürdig klingen, aber Haptik ist mir immer wichtig, egal ob bei Notizbüchern oder Kleidung.

Bullet_Journal

Ist es nicht zauberhaft? Jetzt wartet es darauf, beschrieben zu werden mit all den schönen Seiten und Inhalten, die ich mir vorgestellt habe. Das wird sicher nochmal Zeit in Anspruch nehmen, weil ich auch einen gewissen ästhetischen Anspruch habe (ob der dann auch Realität wird, steht auf einem ganz anderen Papier), aber der Weg ist hier ja auch Teil des Ziels.

Hörkultur

Wenn mir ein Lied gefällt, kann ich es locker zehnmal in Dauerschleife hören. Dieses Lied von Sia, Labyrinth und Diplo gehörte in letzter Zeit dazu.

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