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Kulturkolumne #5

Werbung, unbeauftragt.

Willkommen, willkommen zur Kulturkolumne, Edition 5. In dieser Kulturkolumne berichte ich über meine Gedanken zu meinem Projekt Saftkur, meinem aktuellen Lieblingstrend, der Halbzeit im Jahr 2019, meinem bald anstehenden Tough Mudder und meinem nächsten Wochenendtrip.

Esskultur

Ich habe meine dreitägige Saftkur hinter mich gebracht und zwar sehr erfolgreich. Woran ich das festmache? Keine Verletzen, keine Trennungen, keine Ausladungen von Hochzeiten. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die schnell, sagen wir, misslaunig werden können, wenn der Hunger zu groß wird. Ich liebe Essen. Am liebsten viel und gut.

Die Meinungen hinsichtlich Saftkuren und deren Sinn gehen durchaus auseinander. Ich war allerdings schon immer neugierig, ob und was passieren würde, wenn ich drei Tage nur Säfte trinke. Dabei war ich mir ziemlich sicher, dass mir die Säfte schmecken werden, weil ich mir selbst auch (grüne) Smoothies mache und ein Fan vom Entsafter meiner Mutter bin. Richtig glücklich macht sie mich, wenn sie mir einen Saft mit Möhren, Orange und roter Beete macht, wo der Rest der Familie laufen geht.

Die Säfte, die ich mir bei Frank Juice bestellt habe, waren wie erwartet und erhofft köstlich. Mein Favorit war der Schlummertrunk, der u. a. ein Mix aus Kokoswasser, Banane, Mandeln, Zimt und Vanille war. Das war mein allabendliches Highlight als Schlummertrunk für die Seele.

Nach drei Tagen Saftkur hat dann das erste Porridge mit Früchten und Nüssen so genial geschmeckt – ein Traum! Wie meine weiteren Erfahrungen dazu im Detail waren, werde ich in Kürze in einem eigenen Beitrag teilen.

Reisekultur

„Traum von Amsterdam, der die Hoffnung nahm….“ Ich hasse Schlager und ich hasse demnach auch alle Ohrwürmer, die ich von Schlagerliedern bekomme. Leider kenne ich nämlich ziemliche viele davon. Das ist den Jugendparties einerseits und auch manchem Teil meines aktuellen Freundeskreises geschuldet. Tatsächlich hören einige mit einer Ernsthaftigkeit Schlager, dass es mich gruselt.

Dieses Lied schießt immer in meinen Kopf, wenn ich an Amsterdam denke. Und das passiert in letzter Zeit ziemlich oft, weil ich dort bald ein Wochenende verbringen werde. Darauf freue ich mich schon sehr! Als Foodie habe ich mir natürlich alle To-Do´s rausgesucht: Allen voran natürlich niederländische Pommes mit ihren zahlreichen Saucenvariationen. Und was wären die Niederlande ohne ihren Käse? Sicherlich ein Klassiker für viele Foodies, aber ich kann Käse (außer Parmesankäse!) nichts abgewinnen. Ich weiß, das kommt in den Niederlanden einem Frevel gleich. Mich zieht es daher eher in die süße Richtung: Zu den Poffertjes, den kleinen Pfannkuchen oder den Stroopwaffels. Das sind Sirupwaffeln überzogen mit Schokolade oder Erdnussbutter, garniert mit Nüssen, Smarties, Karamell und was sonst noch lecker und ungesund ist. Einen Besuch in den Food Hallen wird es natürlich auch geben!

Neben den leckeren Köstlichkeiten wollen wir uns natürlich auch ein wenig Kultur gönnen. Ich freue mich darauf, mir die verschiedenen Grachten, Märkte und die Oude Kerk sowie das Rotlichtviertel drumherum anzusehen. Auch das Anne-Frank-Haus steht auf dem Plan. Da wir das Wochenende aber nur spontan buchen konnten, müssen wir auf die Tagestickets hoffen. Tickets für das Anne-Frank-Haus sollten nämlich am besten unbedingt zwei Monate im Voraus online gebucht werden, da die Nachfrage sehr groß ist. Es wird jedenfalls ein schönes Wochenende, da bin ich mir sicher.

Trendkultur

Ich weiß nicht, woran es liegt, aber dieser Hosentrend hat es mir echt angetan: Culottes. Der aus Frankreich stammende Hosenrock wurde im 18. Jahrhundert vorwiegend von Männern getragen wurde. Später entdeckte Coco Chanel die Bundfaltenhose für sich. Sie war immer schon eine Vorreiterin, wenn des darum ging, männliche Kleidungsstücke für den weiblichen Stil zu adaptieren. Und ich kann absolut nachvollziehen, wieso Coco so ein Fan war: Culottes sind einfach unfassbar bequem! Mit dem richtigen Styling können sie sowohl lässig als auch elegant wirken. Nach langem Suchen habe ich ein wunderbares Exemplar gefunden: Schwarz mit einem Paperbag-Bund und irre komfortabel. Der Look dazu folgt!

Oft wird Culottes nachgesagt, dass sie schwierig zu kombinieren seien, aber wir können sie ganz einfach wie Midiröcke stylen. Die Silhouette ist dem des Midirocks nämlich sehr ähnlich. Daher können auch hier enger geschnittene, körpernahe Oberteile eine schöne Form geben. Wenn die Culotte einen Paperbag-Bund hat, bietet es sich an, die Oberteile in die Hose zu stecken.

Die Schuhe sind hier ein wichtiger Punkt, denn sie geben maßgeblich den Ton des Looks vor: Sneakers oder flache Sandalen machen ihn sportlich, Stiefeletten, Pumps oder Kittenheels dagegen elegant und feminin. Anbei habe ich ein paar Looks ausgewählt, die mir sehr gut gefallen.

Gedankenkultur

Zeitkultur

Die Zeit rast. Ziemlich sogar, wie ich finde. Es ist bald Juni und mir kommt es so vor, als habe ich erst gestern meine Ziele für das neue Jahr festgelegt. Mit Blick auf den Kalender (ich sage es nochmal: Bald ist Juni!!) habe ich demnach gemischte Gefühle, weil ich dieses Jahr noch soviel machen möchte und mir „nur“ noch sechs Monate bleiben. Schon klar, danach ist das Leben nicht vorbei. Aber es zeigt mir einmal mehr, wie kostbar die Zeit ist und wie wenig wir sie verschwenden sollten.

Weniger Zeit verschwenden mit Sorgen machen, warten, hadern, zaudern, zögern, grübeln, ärgern, streiten. Stattdessen mehr lieben, freuen, machen, glücklich sein, genießen, lachen, mutig sein, leben.

Die Sonne genießen. Ein leckeres Essen mit allen Sinnen wahrnehmen. Einem lieben Menschen Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Und einem fremden Menschen auf der Straße ein Lächeln. Lächelt mal die Menschen an, die euch auf der Straße oder im Supermarkt oder sonst wo begegnen. Es überrascht mich jedes Mal, wie sich ein Mensch in seiner Ausstrahlung plötzlich verändert, wenn er lächelt und sich so bei euch bedankt. Nicht immer passiert das, aber wenn ein Lächeln zurückkommt, ist das Gefühl umso schöner.

Fitnesskultur

In einer Woche steht der Tough Mudder an! Ich fühle mich nicht so gut vorbereitet, wie ich es gern wäre. Mein Lauftraining habe ich zwar immer recht konstant absolviert, aber die Distanz ging selten über 10 km hinaus. Ich hatte einfach oftmals keine Lust, über eine Stunde zu joggen. Ein paar Mal bin ich Distanzen zwischen 12 und 16 km gelaufen, aber das kann ich an einer Hand abzählen. Ich bin optimistisch, dass ich die 14-16 km mit Hindernissen trotzdem vor Sonnenuntergang bewältigen werde. Da wir mit einer Truppe von Leuten starten, zählt ohnehin mehr der Teamspirit und der Spaß an dem gemeinsamen Erlebnis als sportliche Bestleistungen. Am Tag vorher werden ich auf jeden Fall eine große Nudelparty feiern!

Wahlkultur

Ganz wichtiges To-Do: Am 26. Mai wählen gehen! Ich habe bereits per Briefwahl gewählt, was total unkompliziert war. Die EU-Wahl ist in aller Munde, aller Ohren, aller Blogs, aller Augen (und sei es nur über den EUnify-Pullover) und auch wenn ihr es nicht mehr hören, lesen, sehen könnt: Macht es! Es ist unheimlich wichtig, eine feste Meinung zu haben und sich gegen radikale, engstirnige Menschen zu stellen.

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Hörkultur

Iggy Azalea hat einige coole Tracks, die sich super für die Fitnessstudioplaylist eignen! Dieser hier gehört definitiv dazu.

Was ist bei euch los? Was beschäftigt euch gerade, habt ihr gerade irgendein Projekt am Start oder Dinge, die ihr umsetzen wollt?

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5 Kommentare

  • Sanja

    Hallo meine Liebe,

    dass mit dir Saftkur hört sich echt interessant an!
    Ich hatte auch mal überlegt eine zu machen, aber ich brauche einfach etwas zum beißen 😀
    Habe ich durch einen Saft wirklich keinen Hunger mehr?
    Kann mir dass gar nicht richtig vorstellen.
    Freu mich schon auf den Beitrag <33
    Wünsche dir einen guten Start ins Wochenende 🙂

    Sanja // https://made-by-sanja.blogspot.com

    • Kulturblazer

      Hi Sanja,
      das war auch eine spannende Erfahrung, denn sonst bin ich auch Team Foodie und denke beim Frückstück schon an den nächsten Snack 😀
      Daher war das für mich umso herausfordernder. Ich bin gespannt, wie dir der Beitrag dann gefällt 🙂
      Liebe Grüße an dich!

  • Sarah

    Seit ein paar Jahren habe ich auch meinen Gefallen an Culottes gefunden. Sie sind einfach die perfekte Lösung, wenn man im Sommer schick, aber trotzdem luftig gekleidet sein möchte 😉 Amsterdam steht auch noch auf meiner Liste und ich will wirklich schon ewig dort hin. leider hat es bisher noch nicht geklappt 🙁
    Liebe Grüße
    Sarah

    • Kulturblazer

      Liebe Sarah,
      ich könnte meine Culotte auch jeden Tag tragen, so herrlich finde ich sie! 🙂 Als ich diesen Schnitt vor ein paar Jahren sah, war ich mir sicher, dass ich so etwas nie tragen werde, da gab es für mich nichts anderes als den Skinny-Cut. Ich und weite Hosen? Never. Aber so ändern sich Stil und Geschmack und das ist auch das Spannende an der Mode.
      Das wird auf jeden Fall noch klappen, im Gegensatz zu Fernreisezielen ist Amsterdam ja fast „um die Ecke“. Genau wie Rom, was dafür z. B. noch auf meiner Liste steht. Europa bietet einfach so viele tolle Städte!
      Viele Grüße!

  • Nicole

    Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen mit der Saftkur, für mich wäre das ehrlich gesagt nichts, dazu esse ich zu gerne bzw. vertrage ich zu viel Saft auch gar nicht, aufgrund meiner Liebensmittelintoleranzen. Aber trotzdem finde ich es spannend zu hören, was andere dazu sagen und was es ihnen gebracht hat. Viel Spaß in Amsterdam, das steht bei mir auch noch auf meiner Reisewunschliste. Die Waffeln sehen ja mal wahnsinnig lecker aus, da geht die Naschkatze mit mir auch durch.

    Die Culottes gefallen mir auch gut, bin mir aber nicht sicher, ob die mir stehen würden. Müsste ich einfach mal probieren und schauen, weil gerade auf den Bildern, die du gepostet hast, finde ich sie klases gestylt.

    Die Zeit rennt, da hast du recht. Es ist verrückt ,dass die erste Jahreshälfte bald hinter uns liegt und wie du habe ich vieles, was ich mir vorgenommen habe, noch nicht geschafft. Aber bleibt ja noch eine weitere Hälfte.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Vanessa,
    Ich bin von der Interpretation der Ergebnisse ja etwas enttäuscht. Ich meine wie kann man sich ernsthaft hinstellen und ds schlechteste Ergebnisse der Parteigeschichte als Erfolg darstellen und als geplantes Ziel? Das nimmt besagter Partei niemand ab und diese Platitüden möchte der Wähler auch nicht mehr hören. Das ist super und freut mich zu hören <3. Finde es wichtig, dass man die Familie zum Wählen bewegt und hartnäckig bleibt.

    Ich kann mich auch nicht zurückhalten. Wir gehen regelmäßig zu einem Bücherei Flohmarkt und da nehme ich mir immer neue Werke mit. Zum einen weil die dort echt günstig verkauft werden, zum anderen weil natürlich auch die Bücherei froh darüber ist wieder Platz im Regal für neue Werke zu haben oder Werke, die es mehrmals gibt, loszuwerden. Win-Win-Situation. Ich habe mir dort bei den letzten Besuchen besonders viele Jugendbücher gekauft, da hänge ich ja eh etwas hinterher. Umgeräumt habe ich mein Regal deshalb auch, um mehr Platz zu schaffen.

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