Kulturkolumne_Schreiben_Tagebuch
Fitnesskultur,  Gedankenkultur,  Kultur,  Kulturkolumne,  Reisekultur

Kulturkolumne #9

Werbung, unbeauftragt.

Willkommen, willkommen zur Kulturkolumne, Edition 9. Es gab schon ziemlich lange keine mehr, genau genommen seit…wow, 7 Monaten! Uff! Genau genommen war ich nämlich zwischendurch nicht sooo happy mit der Rubrik, weil ich nicht wusste, ob sie so einen hohen Mehrwert bietet – für euch und auch für mich. Die Kulturkolumne ist ja ein wildes Potpourri aus allen möglichen Gedanken, Geschichten, Ideen oder Inspirationen, die mich in der letzten Zeit so bewegt haben. Als ich aber angefangen habe, an dieser Ausgabe zu schreiben, merkte ich, dass es genau dieser bunte Mix ist, der die Kulturkolumne ausmacht. Sie ist die Struktur des Unstrukturierten. Wie ein kleines, virtuelles Tagebuch. So ähnlich, wie „The Daily Edit“, den ich neuerdings auf Instagram in den Stories regelmäßig poste, mit kleinen Ausschnitten aus dem Alltag. Nur habe ich hier mehr Platz und Muße für tiefer gehende Gedanken und Stories. Wie seht ihr diese Rubrik? Lasst es mich sehr gerne wissen!

Gedankenkultur

Heute ist so ein Tag, wo ich wieder mit meinen eigenen Glaubenssätzen konfrontiert werde, zum Beispiel mit meinem Liebling: „Ich will es allen recht machen.“ Das ist so unheimlich nervig und anstrengend! Kennt ihr auch so Menschen, denen ihr nichts recht machen könnt? Gibt es davon einfach unheimlich viele oder treffe ich immer auf diese Menschen oder was ist los? Egal was ich mache, für manche mache es nicht richtig oder nicht richtig genug, selbst wenn ich nur die besten Absichten habe. Grrr!! Und dann rege ich mich auch noch über mich selbst auf, dass mich das so nervt und runterzieht. Dabei bin ich ja am Ende wieder die Leidtragende, weil ich die mit den miesen Gefühlen bin.

Stattdessen möchte ich versuchen, mir davon weniger anzunehmen, aber das ist sooo unendlich schwer. Kennt ihr das Gefühl auch oder sind es eher andere Glaubenssätze, die euch oft triggern oder als erstes in den Kopf schießen, wenn eine bestimmte Situation kommt?

Ein Thema, was ebenfalls oft mit negativen Gefühlen behaftet ist, ist das Thema Körperwahrnehmung, um das es in meinem letzten Blogpost geht. Und dieses Thema begleitet mich eigentlich schon ewig lange, mal mehr, mal weniger.

Beine_Narbe_Body_Positivity

Bei mir ist es das Thema Haut, was mich am nachhaltigsten von allen Dingen rund um den Körper beschäftigt, da ich in der Pubertät sehr mit unreiner Haut zu kämpfen hatte. Und ich nichts mehr fürchte, als dass sie in dieser Ausprägung wieder kommen könnte. Die zyklusbedingten kleinen Unreinheiten am Kind und Kiefer versetzen mich schon immer in leichte Panik.

Dabei ist das ja kein Einzelschicksal und ich habe damals auch echt alles gegeben, um meine Haut dahingehend zu stressen: Ich habe keinen Sport gemacht, ich habe nur Mist gegessen, ich habe nicht genug Wasser getrunken (dafür viele Wodka-Lemon), ich war viel feiern, ich habe nur scharfe Gesichtsreinigungsprodukte und viel zu viel Make-Up benutzt and so on. Wenn ich mit Familie oder langjährigen Freunde über diese Zeit rede, sagen sie immer, dass es in ihrer Erinnerung nicht so schlimm war wie in meiner. Ich jedenfalls erinnere mich nur daran, dass es der Horror war.

„Meine Güte…also so schlimm wird es schon nicht gewesen sein. Es gibt doch so viele Menschen mit richtigen Aknenarben im Gesicht, das hast du doch so gar nicht.“ Meine Freundin (die ich erst seit sieben Jahren kenne), rührt in ihrem Kaffee und verdreht dabei die Augen. „Ich glaube, in deiner Erinnerung ist es viel schlimmer, als es wirklich war. Du mit deinem Hauttick“, lacht sie und dippt ihren Keks in den Kaffee. „Pff, hast du eine Ahnung!“, rufe ich theatralisch. „Du mit deiner Porzellanhaut“ (die hat sie wirklich!) „kannst dir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlt“. „Zeig doch mal ein Foto, damit ich mich überzeugen kann, dass du das Mädchen mit der schlimmsten Haut der Welt warst“. Sie beugt sich vor und pickst mir in den Arm. „Los, mach schon. Ich wette, so übel sah deine Haut gar nicht aus“. „Also bitte, wie du meinst! Wart´s ab, du wirst ja sehen, dass ich nicht übertreibe“, rufe ich, springe auf und laufe zu meiner Fotoschublade zwei Zimmer weiter.

Ich fange an, mich durch die vielen, beschrifteten Fotoumschläge (wer kennt es noch?) zu wühlen und stelle schnell fest: Entwickelte Fotos habe ich sehr viele, aber keine, auf denen mein Trauma sichtbar ist. Nur welche, auf denen ich es a) noch nicht hatte b) schon hinter mir hatte oder c) nichts so richtig zu sehen ist. Aber das ergibt ja auch durchaus Sinn – als hätte ich je solche Fotos entwickeln lassen!

Also laufe ich in in den Abstellraum und krame die Box aus dickem Karton hervor, auf der unübersehbar „Foto-CDs“ geschrieben steht. Wir haben früher so unfassbar viele Fotos gemacht und regelmäßig Foto-CDs als Sicherungskopie gebrannt – wir wussten ja nie, wann der PC nach der nächsten Sims-Erweiterung doch noch den Geist aufgibt. Mit der richtigen CD in der Hand („10. Klasse“) komme ich triumphierend ins Wohnzimmer zurück, wedele damit vor ihrer Nase und sage „So, jetzt wirst du sehen, womit ich es damals zu tun hatte“. Ich hole meinen Laptop aus dem Schank, setze mich hin, will die CD einlegen – und halte inne.

„Was ist? Du musst dir keine Sorgen machen, ich werde schon nicht schreiend rauslaufen und mich nie wieder melden“, witzelt sie und schaut mich erwartungsvoll an. Ich lege die CD weg, nehme den Laptop in beide Hände und halt ihn ihr vor die Nase. „Ich habe gar kein CD-Laufwerk an meinem Laptop!“ Wir lachen gleichzeitig auf und begutachten den Laptop überflüssigerweise von allen Seiten, so, als ob sich unten drunter doch noch ein Laufwerk verstecken würde. Meine Freundin legt mir eine Hand auf die Schulter und grinst: „Tja…Möchte das Universum dir damit vielleicht etwas sagen? Nach dem Motto: Jetzt lass es doch mal gut sein! Es ist vorbei, lass es los?!“ Ich strecke ihr die Zunge raus, springe auf und packe den neumodischen Laptop ohne CD-Laufwerk und die Foto-CD wieder weg. Dabei denke ich über ihre Worte nach und stelle fest: So abwegig ist die Idee vielleicht nicht. Wieso in der Vergangenheit kramen, wenn diese Vergangenheit ist?

Fitnesskultur

Vor drei Tagen war ich das erste Mal seit 2,5 Monaten wieder im Fitnessstudio und was soll ich sagen: Es war super. Die letzten drei, vier Wochen habe ich zu Hause gar nicht mehr trainiert. #nohomeworkoutanymore.

Wo ich zu Beginn noch begeistert mit eigenem Körpergewicht, Bändern und den Hanteln, die ich unter dem Bett hervorholte, trainiert habe und mich total autark fand (Pah!! Wer braucht schon ein Fitnessstudio!?), so brach dies binnen weniger Wochen ein. Ich hatte zuletzt gar keine Motivation mehr, auch nur irgendwas mit diesen Sportutensilien zu machen. Ich bin gerne laufen gegangen und habe Yoga gemacht, aber Krafttraining zu Hause ist für mich, das habe ich schlussendlich festgestellt, auf Dauer nichts. Ich brauche die energiegeladene Atmosphäre und die viele verschiedenen Geräte und Utensilien im Studio, um dauerhaft am Ball zu bleiben.

Der Besuch im Fitnessstudio fühlte sich daher an wie nach Hause kommen, aber mit neuen Gegebenheiten. Ich habe hier schon unzählige Stunden verbracht, kenne jeden Fleck und doch war erstmal alles anders. Ich musste mich orientieren, was ich wann wie machen muss: Beim Betreten und Verlassen Hände desinfizieren und Mundschutz tragen, in die Anwesenheitsliste eintragen, kein Umziehen, kein Duschen, keine Getränke, keine Matten oder Bänder, Abstände einhalten, nicht zu viele Menschen in bestimmten Bereichen. Diese Regularien werden von allen eingehalten und Angestellte wie Trainierende sind sehr umsichtig. Überhaupt, die Menschen! Die bekannten, vertrauten Gesichter! Wir begrüßten uns mit großem „Hallo!“ und viel Freude, glücklich darüber, dass wir wieder ein lieb gewonnenes Hobby, einen wichtiger Teil in unser aller Leben einfügen können. Ein Stück Normalität in diesen ungewöhnlichen Zeiten.

Hantel_Fitnessstudio_Krafttraining

Apropos Hobby: Falls ihr euch übrigens fragt, was aus meiner Leidenschaft für´s Zeichnen geworden ist: Nischt! Ich habe tatsächlich nach kürzester Zeit die Lust verloren. Das war wieder typisch Ich: Feuer und Flamme für ein neues Thema, direkt all-in mit Pinterest-Pinnwand erstellen, Bleistifte kaufen, Videos gucken und meine Umwelt damit volltexten („Guck mal, ich zeichne jetzt!!“). Sogar ein Buch übers Zeichnen habe ich mir gekauft (weil, das ist bei mir so ein Tick – ich kaufe mir für jedes Thema, was mich interessiert, ein Buch). Naja, so ist es eben manchmal. Hat aber die fünf Minuten, die es mich begeistert hat, Spaß gemacht.

Reisekultur

So ein Urlaub, das wäre mal sehr fein jetzt. Ja, ich weiß: Dadurch, dass wir alle gerade zu Hause bleiben und nicht mal eben für 25 € für ein Wochenende nach Rom fliegen, freut sich die Umwelt gerade sehr. Das möchte ich auch gar nicht so mies machen, wie es vielleicht klingt. Aber ich vermisse das Reisen trotzdem. Und ich weiß auch, dass es viele Menschen gibt, denen es gerade nicht gut geht oder dass es ein Luxusproblem ist, traurig zu sein, weil man nicht reisen kann. Dass es ein Privileg ist, ein First-World-Problem. Dennoch empfinde ich so, denn ich reise so unheimlich gerne.

Für mich stand Südafrika für September auf dem Zettel, aber ganz ehrlich? Ich rechne nicht damit, dass ich dorthin reisen kann. Das schlägt mir, auch wenn es sicherlich schwerwiegendere Probleme gibt, doch etwas auf´s Gemüt. Südafrika ist eines meiner absoluten Traumreiseziele und ich plane diesen Urlaub schon seit letztem Jahr – mal abgesehen davon, dass ich auch schon einiges dafür gebucht habe. Aber mir bleibt ja aktuell, wie allen anderen auch, nichts anderes übrig als abzuwarten und, wie las ich letztens so schön, „auf Sicht zu steuern“.

Dafür erstelle ich in der nächsten Zeit einfach aus Trotz und zum Schwelgen in schönen Reiseerinnerungen noch ausstehenden Reiseposts, etwa über meine Mexikoreise. Ich weiß jetzt schon, dass mich die Fotoauswahl vor die allergrößten Herausforderungen stellen wird, denn für mich zählt Mexiko zu den buntesten Ländern, in denen ich je war. Dort gibt es einfach Farben überall: In der Natur, in der Architektur, im Essen, in den Getränken, in der Kunst…ich liebe es!

Mexiko_Merida_

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10 Comments

  • Krissi

    Das mit dem fehlenden CD-Laufwerk ist ja witzig 😀 Könnte echt ein Schuber in die richtige Richtung – weg von der Vergangenheit – gewesen sein.
    Ich war jetzt schon seit Monaten nicht mehr im Fitnessstudio und trainiere stattdessen 4-5 mal die Woche fleißig zuhause. Aber das Gym vermisse ich schon irgendwie. Für eine Stunde sehe ich es jedoch nicht ein und werde deshalb warten, bis sich die Lage wieder beruhigt hat.

    Und aufs Reisen habe ich auch riesige Lust. Dieses Jahr wird das wohl eher innerhalb Deutschlands oder eventuell in einigen Teilen Europas stattfinden, aber nächstes Jahr dann bitte wieder in die Ferne!

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

  • Elisa

    Ich finde diese Kategorie einfach nur super! Genau dieser Mischmasch aus den zahlreichen Themen finde ich wirklich toll 🙂 Man spricht gleichzeitig mehrere Themen an, die man meist eher nicht für einen eigenen Blogpost benutzen würde!
    Ich bin tatsächlich auch jemand, der es immer versucht allen recht zu machen, ich laufe mich dumm und dämlich und mache dies und das und am Ende wird es einfach nicht geschätzt und das nervt mich unglaublich, sodass ich mir vorgenommen habe, es einfach auf meine Weise zu machen und Ende 😂
    Zum Thema Haut – ich hatte früher immer super Haut, nie Probleme und habe auch nie verstanden, wenn sich meine Freundinnen darüber beschwert haben, doch jetzt, mit 24, bekomme ich auf einmal total unreine Haut und weiß überhaupt nicht, wie ich damit umgehen soll .. kann man wohl nichts machen! und super lustig mit dem CD Fach 😂
    Das Reisen, muss ich sagen, fehlt mich auch unglaublich sehr! Für mich war zwar keine so große und bereits geplante Reise vorgesehen, doch es würde mich sogar schon reizen in Deutschland nur zwei Stunden von meiner Heimat umherzureisen und die Gegend zu erkunden, um einfach ein bisschen rauszukommen.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag, Elisa xx

    • Kulturblazer

      Liebe Elisa,
      danke für dein liebes Feedback, es ist schön, wenn dir diese Rubrik gefällt 🙂 Ja, ist einfach ein wilder, kleiner Mix und bietet etwas kurzweilige Abwechslung!
      Schön zu hören, dass ich damit nicht alleine bin, vermutlich geht es noch viel mehr Menschen so, als man denken würde. Ich bin da auch noch nicht in allen Punkten zufrieden, aber ich glaube, ich werde langsam besser 🙂
      Ach, sag das nicht! Es gibt immer eine Lösung, wir müssen sie nur finden! Ich probiere momentan seeehr viel aus was meine Haut angeht (Pflege von innen und außen), denn ich denke mir: Meine Haut will mir ja was sagen, wenn sie Rötungen oder sonstige Symptome zeigt. Es ist ein Signal, dass irgendwas nicht 100 % richtig läuft und dem möchte ich auf den Grund gehen, also die Ursache finden. Es kostet viel Geduld, aber ich hoffe, dass ich auf einem guten Weg bin – vielleicht ist das mal einen eigenen Post wert 🙂
      Ganz viele Grüße an dich!

  • Nummer Neun

    Man kann es nie allen recht machen – das ist leider so. Und wenn man es versucht ist man selbst meistens der dumme und niemand so richtig glücklich. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

    Ja das mit dem fehlenden CD Laufwerk kenne ich auch. Habe mir dann irgendwann für wenig Geld ein externes Laufwerk gekauft und schließe das im Bedarfsfall an. Und so oft trifft dieser Fall nicht ein 😉 Ich hatte dann aber das Problem, dass die alten selbstgebrannten CDs irgendwann nicht mehr funktioniert haben. So sind mir leider sehr viele Fotos aus der Abiturzeit flöten gegangen.

    • Kulturblazer

      Hi Nummer Neun und willkommen auf dem Blog 🙂
      Ja, das sehe ich mittlerweile (wenn auch erst seit ein paar Jahren) auch…letztlich hat niemand so richtig viel davon, aber dennoch ist es erstmal schwierig, da „herauszukommen“, wenn man jahrelang diesen Film gefahren ist.
      Ich habe in meiner Familie tatsächlich noch jemanden, der einen Laptop mit Laufwerk hat, vielleicht würde ich den mal bemühen, denn auch bei uns sind so dermaßen viele Fotos auf CDs gebrannt…ich weiß, dass einige Freunde angefangen haben, die online zu archivieren. Das steht auch noch auf meiner ewigen To-Do-Liste, bevor die CDs echt irgendwann mal ganz fratze sind…
      Viele liebe Grüße!

  • Oh Jules

    Ein toller Post, ich mag die Mischung an Themen total! Ich war seit fast drei Monaten nicht mehr im Fitnessstudio und mir fehlt es schon ein bisschen. Auf der anderen Seite habe ich jetzt auch wieder mehr draußen oder zuhause Sport gemacht und das hat definitiv auch etwas cooles. Das mit den geplanten Reisen finde ich wirklich sehr schade, man hatte sich ja schon darauf gefreut. Aber hoffentlich können wir alles ganz bald nachholen 🙂 Liebe Grüße, Jules

    • Kulturblazer

      Hi Jules,
      danke für dein Feedback, ich freue mich, dass du hierher gefunden hast 🙂
      Draußen Sport machen bot sich ja auch beim kommenden Frühling an und genug Angebote für Zuhause gibt es ja auch – was hast du denn so genau gemacht?
      ich hoffe auch, dass wir nach und nach zu einem normalen Leben zurückkehren, aber ich glaube, das wird uns noch eine ganze Zeit lang begleiten – aber bleiben wir positiv 🙂
      Liebe Grüße an dich!

  • Wonderful Fifty

    Liebe Vanessa, ich finde diese Kulturkolumne wieder super – ein bisschen was von allem und an verschiedenen Themen gekratzt. Vor allem deine Geschichte mit den Fotos finde ich besonders einprägend – ja zuerst irgendwie lustig, weil es einfach absolut nicht mit dem Anschauen klappen will, aber dann die wirklich tolle Aussage deiner Freundin. Es bringt nichts, wenn wir uns immer wieder wegen der Vergangenheit grämen, wenn wir uns immer wieder unschöne oder auch uns belastende Dinge in Erinnerung rufen. Im Gegenteil, das bedrückt vielleicht dann auch unsere Gegenwart – also, es ist wirklich nicht mehr wichtig, welche Haut du früher hattest. Bei deiner Reisekultur kann ich einfach absolut mitfühlen – natürlich geht es uns gut und eine kleine Reise ist sicher momentan nicht das Wichtigste, aber doch immer etwas Schönes zum Vorfreuen, zum Erleben und dann zum Nachgenießen und daher freue ich mich auch schon total, wenn wir dich auf deiner Mexikoreise begleiten dürfen. Ein Land, das ich noch nicht kenne und das uns mit der Farbenpracht auf deinen Bildern überraschen wird.
    Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe

    • Kulturblazer

      Hi Gesa,
      danke für deine Feedback dazu, dann scheint die Kolumne ja doch gut bei euch anzukommen 🙂
      Ja, es ist in der Tat nicht mehr wichtig, ich weiß auch gar nicht, wieso mein Ego oder sonst wer in meinem Kopf so unbedingt „beweisen“ wollte, dass ich ja zurecht diese Sorgen und so weiter habe – es ist so lächerlich, wenn man mal genauer drüber nachdenkt und bringt mich auch gar kein Stück weiter!
      Ich schreibe auch fleißig am Mexikopost und hoffe ihn am Wochenende online stellen zu können – die Fotos faszinieren mich immer wieder und ich hoffe, euch machen sie dann auch Lust, das Land mal zu bereisen, wenn wir wieder loskönnen 🙂
      Ich wünsche dir einen wunderbaren Abend!

  • Tiziana Olbrich

    Hallo meine liebe Vanessa,
    deine Pickel-Geschichte hat mich eben ein wenig zum Schmunzeln gebracht. Denn einerseits konnte ich mich total mit dir identifizieren und kenne diese Gedanken auch noch aus meiner Teenager-Zeit und andererseits nimmt man als Erwachsener ein paar kleine Unreinheiten zum Glück nicht mehr als Weltuntergang wahr 🙂
    Wobei ich gestehen muss, dass ich durch das viele Maskentragen in letzter Zeit auch ein paar Unreinheiten am Kinn habe und jeden morgen wenn ich in den Spiegel sehe genervt bin, dass sie immer noch nicht verschwunden sind. Nervig, aber zum Glück ist man meist der Einzige der sich an ihnen stört und andere bemerken sie gar nicht 😉
    Ganz liebe Grüße

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