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Kulturkolumne

Kulturkolumne 07.2021

Willkommen zur einer neuen Kulturkolumne! Die letzten Wochen hatte ich einige private Themen, die viel Zeit und Energie gekostet haben, weswegen ich ganz happy bin, dass jetzt (hoffentlich) etwas mehr Ruhe einkehrt. Dennoch hat sich nebenbei auch wieder ein bunter Themensalat angesammelt, der mich die letzten Tage und Wochen noch so begleitet hat.

Lesekultur

Mein Ziel für 2021 ist es, 25 Bücher zu lesen und ich bin momentan bei 15 Büchern angelangt – es sieht also sehr gut aus! Meine drei Favoriten für dieses Jahr sind bisher:

3. Eat Pray Love – Elizabeth Gilbert

2. Hard Land – Benedict Wells

1. Der Gesang der Flusskrebse – Delia Owen

„Hard Land“ habe ich zuletzt gelesen und es ist die perfekte Sommerlektüre. Es erinnert an die eigene Jugend (wie alt ich mich anhöre!), an die Sommer voller Träume, Ängste, Unsicherheiten und Hoffnungen. Einfach wunderbar geschrieben. Dennoch hat sich Delia Owens mit ihrem Buch auf meine Nummer 1 geschoben. Das liegt einfach an der wundervollen Art, die Geschichte um das Mädchen Kya zu schreiben, die allein in den Marschlandschaften von North Carolina aufwächst – und in einen Mordfall verwickelt wird. Mein Highlight sind aber die Beschreibungen der Natur, die Owens so wunderbar beherrscht:

„Und genau in dem Moment frischte der Wind auf, und Abertausende gelbe Platanenblätter rissen sich von ihrer Lebensader los und strömten über den Himmel. Herbstblätter fallen nicht, sie fliegen. Sie nehmen sich Zeit und genießen ihre einzige Chance, frei zu sein. Sie blitzten im Sonnenlicht, wirbelten und segelten und flatterten auf den Schwingen des Windes.“

Das ist reine Poesie. Deswegen liebe ich Bücher, genau wegen solchen Sätzen.

Fitnesskultur

Starten wir direkt mal mit einem kleinen Erfolgserlebnis: Ich habe gemeinsam mit einer lieben Instagrammerin eine Laufchallenge gemacht: In vier Wochen wollte jeder 50 km joggen. Geschafft haben wir beide die Challenge sogar nach drei Wochen! Gerade an Tagen, an denen mir die Motivation fehlte, hat mir das sehr geholfen. Zudem hat es Spaß gemacht, sich gegenseitig nach jedem Run zu beglückwünschen. Das war sicher nicht die letzte Laufchallenge, die wir gemeinsam gemacht haben. Ab Ende Juni verlagere ich meine Laufaktivitäten ins Fitnessstudio, denn im Sommer kann ich bei uns nicht mehr in der Umgebung laufen gehen – Bremsenalarm! Das ist der Preis, wenn mensch in der Nähe von Wald, Wiesen und Feldern lebt. Eine Freundin von mir, die reitet, ist belustigt und gibt mir als Bremsenradar immer gut gemeinte Statusmeldungen ab („Es sind gar nicht so viele Bremsen wie sonst zu der Zeit – und ich stehen stundenlang mit Pferden zusammen“), aber neiiiiiin danke – ich bleibe lieber drinnen und schaue beim Laufen meine neue Lieblingsserie „The Bold Type“ – I love it!!!!

Zudem planen wir in den nächsten Wochen ein langes Wochenende in den Bergen, um ein wenig Mountainbike zu fahren und wandern zu gehen. Das wollten wir ursprünglich dieses Wochenende machen, aber die Wettervorhersage sah ziemlich nass aus. Daher hoffe ich, dass wir demnächst ein Wochenende abpassen können, wo es mal bitte bitte bitte drei Tage hintereinander trocken bleibt! Corona, Wetter (I am looking at you, Petrus), (Familien-)termine & Co. machen es wiiirklich nicht leicht, einen passenden Termin zu finden. Mimimimi Ende.

Gedankenkultur

Da Yoga einen großen Fokus in meinem Leben im letzten Jahr eingenommen hat, überlege ich eine eigene Kategorie auf dem Blog dafür zu erstellen. Es gibt nämlich viele Bereiche im und rund um Yoga, die ich total spannend finde – dazu gehören auch wichtige, gesellschaftliche Themen, wie etwa das Thema kulturelle Aneignung.

Was fällt euch ein, wenn ihr an Yoga denkt? Das Bild einer schlanken, weißen, gelenkigen cis-Frau in einer komplizierten Asana? Das ist nämlich das Bild, was in den letzten Jahrzehnten oft in den Medien gezeigt wurde, wenn es um Yoga ging. Und auch wenn es unangenehm ist: Das bin ich. Das ist ein Privileg. Yoga ist noch immer nicht für alle da, immer noch nicht inklusiv genug. Wenn wir uns die Menschen anschauen, die Yogastunden besuchen, dann ist die Vielfalt hier sehr begrenzt, oder? Allein die Frage „Wer ist nicht in der Yogastunde?“ zeigt genau, dass hier noch viel zu tun ist. Im Zuge dieser Diskussion merke ich wieder, wie viele Dinge es gibt, über die ich noch mehr lernen darf, um aus Happyland heraus zukommen (siehe auch meine Kulturkolumne #10).

Argumentiert wird zwar, dass indische Yogalehrer wie B.K.S. Iyengar in den Westen kamen, um hier Yoga bekannt zu machen. Dabei wird aber vergessen, dass er, wie seine Lehrer auch, in einem Indien aufgewachsen sind, das noch durch britische Kolonialherrschaft geprägt war. Das ist sicher nur ein Aspekt, der aufzeigt, wie komplex das Thema ist. Ich bin selbst noch Laie auf dem Gebiet, aber ich finde es dafür umso wichtiger, das auf dem Schirm zu haben, wenn man Yoga praktiziert. Wer von euch auch Interesse daran hat, dem kann ich diese zwei Artikel auf Fuck Lucky Go Happy ans Herz legen (Kulturelle Aneignung und Yoga: Wie gehen wir damit um? und Kulturelle Aneignung: Haben wir Indien Yoga geklaut?) sowie die Yogaeasy-Podcastfolge mit Kristin Rübesamen und dem Yogalehrer und Sanskritkundigen Sriram.

Ist ein Zusammenleben verschiedener Zivilisationen (Stichwort Globalisierung) ohne die Nutzung von Kulturen, die nicht Teil der eigenen sind, überhaupt möglich? Vermutlich nicht. Oder nur schwer. Ich glaube, es ist immer eine individuelle Betrachtung notwendig, zu der jeder von uns verpflichtet ist. Egal ob man sich ein OM-Tattoo stechen lassen möchte, sich Buddhafiguren aufstellt oder aztekische Teppiche ins Wohnzimmer legt: Wie viel weiß ich über die Kultur? Kenne ich ihre Geschichte? Zolle ich den notwendigen Respekt? Bei wem liegt der wirtschaftliche Profit? Wenn wir uns mit diesen Gedanken ernsthaft auseinander setzen, dann sind wir schon auf dem richtigen Weg.

Zudem hat mich natürlich das Hochwasser in NRW und Rheinland-Pfalz sehr mitgenommen – nicht nur, weil Freunde und auch Familienmitglieder davon betroffen sind, sondern auch, weil es einfach zeigt, wie essentiell es ist, JETZT etwas zu tun. Und jede:r kann einen Beitrag dazu leisten, wirklich. Denn es ist die Summe der vielen, kleinen Dinge, die wir tun. Einerseits in der akuten Notlage mit Sach– und Geldspenden unterstützen, wenn wir dazu in der Lage sind und andererseits jeden Tag in dem, was wir für die Umwelt tun können. Sei es bei der Ernährung, Mobilität oder Konsum. Jede noch so scheinbar kleine Veränderung hilft! Wir sind alle miteinander verbunden und leben hier gemeinsam. In den letzten Wochen dachte ich, 2021 ist schon eine große Herausforderung für mich, persönlich und familiär gesehen. Aber bei allem persönlichen Trubel, den jede:r von uns hat und in dem wir uns auch gern mal komplett verlieren (zumindest geht es mir so!), dürfen wir nicht aus den Augen lassen, dass wir auch ein Teil dieser Welt sind – und auch um die müssen wir uns kümmern. Das ist die Aufgabe unserer Generation.

Textkultur

Ich habe in den letzten Wochen viel an meinen journalistischen Hausarbeiten gesessen, damit ich die letzten Module nach und nach abschließen kann. Die Bearbeitung der Module ist unter Corona-Bedingungen gar nicht so einfach, weil ich bei einigen Aufgaben darauf angewiesen bin, Menschen zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten, sie zu interviewen, zu fotografieren, etc. ich habe kürzlich ein geschriebenes Porträt abgegeben und arbeite gerade an einer Fotoreportage. Dann fehlen noch zwei Module und die Abschlussarbeit. Aktuell ist der Plan, bis Anfang nächsten Jahres fertig zu sein – drückt die Daumen, dass das klappt!

Freizeitkultur

Ich freue mich, dass ich wieder essen gehen kann, Freund:innen treffen kann oder ins Fitnessstudio gehen kann. Bald will ich auch unbedingt mal wieder ins Kino gehen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, was der letzte Film war, den ich im Kino gesehen habe…und das will wirklich was heißen, weil ich eigentlich unheimlich gern ins Kino gehe!

Ich freue mich, dass ich wieder essen gehen, Freund:innen treffen oder ins Fitnessstudio gehen kann. Bald möchte ich auch unbedingt wieder ins Kino gehen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, was der letzte Film war, den ich im Kino gesehen habe…und das will wirklich was heißen, weil ich eigentlich unheimlich gern ins Kino gehe!

Aber so richtig zurück zum „alten Normal„, wo jedes Wochenende irgendwas oder irgendein Termin war, das will ich, glaube ich, gar nicht mehr richtig. Oder zumindest fühle ich das momentan einfach nicht. Ich weiß nicht, ob das ein Gewöhnungsprozess ist oder ob ich nicht einfach dabei bleibe, mich öfter zurückzuziehen statt überall zu versuchen, alle und alles unter einen Hut zu bekommen. Das ist eine Sache, an der ich nämlich noch arbeiten darf: Nicht immer People Pleaser zu sein, „Nein“ als vollständige Antwort gelten zu lassen, mich nicht immer um alles kümmern, Menschen ihre eigenen Themen bearbeiten zu lassen. Es ist eben ein Prozess.

Ihr Lieben, nun zu euch: Wie ist die momentane Lage bei euch? Seid ihr vom Hochwasser betroffen? Was macht die Coronalage bei euch? Trudeln bei euch auch wieder viele Termine ein? Habt ihr diesen Sommer noch konkrete Pläne und Ziele?

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10 Comments

  • Wonderful Fifty

    Liebe Vanessa, ich mag deine Kulturkolumne immer total gern – so ein bisschen über alles, was sich so ereignet hat. Bei der Erwähnung des Hochwassers sind bei mir wieder schlimme Erinnerungen hochgekommen – vor sieben Jahren waren wir auch selbst davon betroffen. Es war eine schreckliche Situation, als auf der Straße das Schlammwasser hüfthoch durchgeschossen ist, den gesamten Kellerbereich geflutet hat und dann die Treppen hochgekrochen ist. Anfangs haben wir noch mit Sandsäcken gearbeitet, aber irgendwann waren wir nur noch hilflos und haben den Wassermassen zugesehen und gehofft, dass es bald vorbei ist und nicht noch mehr Schaden angerichtet wird. Damals ist mir so richtig bewusst geworden, dass wir uns das zwar schlimm vorstellen, wenn wir dies in den Nachrichten hören oder sehen, aber wenn du selber mal mittendrin warst, sind das Erinnerungen, die du nicht wieder vergisst – vor allem diese Hilflosigkeit gegenüber der übermächtigen Natur. Ich finde es total interessant und einen ganz wunderbaren Aspekt, dass du auch den Hintergrund bei Yoga hervorkehrst und dich damit befasst. Es ist eine ganz andere, aber auch auf jeden Fall sehr sinnvolle und wichtige Version, sich nicht nur mit dem Offensichtlichen, sondern eben auch mit der Vorgeschichte zu befassen.
    Hab ein ganz wunderbares Wochenende und alles, alles Liebe Gesa

    • Kulturblazer

      Liebe Gesa,
      das hört sich wirklich nach einer traumatischen Erfahrung an, die du da gemacht hast. Ich kann das nur in Ansätzen nachempfinde, das muss wirklich heftig gewesen sein. Wir können dankbar sein, dass es uns und den Lieben um uns herum gut geht. Und dann haben wir auch die Möglichkeit, den betroffenen Menschen zu helfen, sei es eben mit Spenden (was für die meisten, die nicht vor Ort helfen können) oder eben Unterstützung vor Ort. Ich hoffe, dass auch die Politik hier tätig wird.
      Danke dir für dein Feedback 🙂 Ich erwarte ja auch gar nicht, dass das jeder in so einer Intensität tut, aber ich glaube, Bewusstsein ist immer eine gute Sache und schafft offene und aufgeschlossene Kommunikation.
      Liebe Grüße und starte gut ins Wochenende!

  • Nicole Kirchdorfer

    People pleaser….wieder was gelernt….
    Echt was los bei Dir Vanessa. Das liest sich wie immer sehr liebevoll und besonnen. Ich muss aehr beeindruckt sagen, dass ich nich nie SO einen Artikel über yoga gelesen habe! Und gerade heute habe ich mir eine Flyer mitgenommen und überlegt, ob ich anfangen soll…
    Irgendwie ist die Zeit trotz allem Home Office noch knapp. Und es will gut überlegt sein, in was ich sie investiere.
    Auf jeden Fall, beim Blog lesen 😁
    Und jetzt geh ich mal auf den stepper und gucke, was The bold type kann.
    Danke Liebelein und schöne Grüße
    Nicole

    • Kulturblazer

      Hi Nicole,
      ich kann mir ein Leben ohne Yoga gar nicht mehr vorstellen, also go fo it :)))) Es freut mich, dass ich dir ein paar Gedanken mitgeben konnte und danke für dein Feedback 🙂
      Lass mich doch mal wissen, wie dir „The Bold Type“ gefällt, wenn du es angefangen hast. Ich kann mir mein Joggen im Fitti ohne nicht mehr vorstellen – wird natürlich schwierig, wenn die Serie durch ist 😀
      Liebe Grüße und starte gut ins Wochenende!

  • Miras_world_com

    Super mit der Laufchallenge! Ich persönlich bin fürs Yoga nicht geeignet, da fehlt mir einfach die Geduld. Wer weiß aber… vielleicht eines Tages. Dir wünsche ich eine schöne Restwoche und sende liebe Grüße!

    • Kulturblazer

      Liebe Mira, danke dir!
      Ich habe früher auch nichts mit Yoga nichts anfangen können – hat sich also auch verändert 🙂
      Hab ein tolles Wochenende!

  • Sigrid

    Liebe Vanessa,
    Dein Buch Nr.3 habe ich vor etlichen Jahren gelesen, später auch den Film gesehen, und ich meine es gibt sogar eine Fortsetzung. Ich habe dieses Buch geliebt und freue mich sehr, dass Du mich gerade wieder an diese wunderschöne „Geschichte“ erinnerst.
    Laufen ist nicht meins und mit den Bremsen stehe ich auch auf Kriegsfuß, vielleicht sollte ich mir mal die Serie genauer anschauen?! Ich schaue kein Fern, ich liebe großes Kino und freue mich, dass das endlich wieder möglich ist. War aber noch nicht.
    Das Thema kulturelle Aneignung ist sehr komplex und Du hast Recht, man sollte vielleicht oft tiefer einsteigen oder sich mehr Gedanken machen. Aber meinst Du in Asien oder USA hat sich jemand groß Gedanken gemacht, wenn er seinen Kuckucks-Uhr (Klar die ist nichts religiöses) aus dem Schwarzwald nach dem Urlaub an die Wand hängt? Es gibt immer etwas dazwischen. Und für mich ist ein Buddha manchmal ein asiatisches Dekostück und manchmal mehr. Ich bin über Iyengar aufs Yoga gestoßen und mag seine Gedanken und auch seine Richtung sehr. Ich akzeptiere aber auch die westlichen Entwicklungen, die daraus hervorgehen und sehe dann den ursprünglichen Gedanken einfach als Inspiration für Neues. Nicht jeder ist spirituell veranlagt und kann aber mit Asanas dem Körper etwas gutes tun, auch wenn dann der Geist nicht erreicht wird. Meine letzte Yoga-Gruppe war eine Rentnergruppe, fast alle 50+, ein Teilnehmer mit Parkinson. Eine tolle Truppe, aber nicht einfach jedem dabei gerecht zu werden.
    Herzliche Grüße
    Sigi

    • Kulturblazer

      Hi Sigi,
      danke für dein Feedback! Die Serie ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert!
      Bezüglich deiner Gedanken zum Thema kulturelle Aneignung bin ich froh, dass du das ansprichst und danke dir so sehr für deine Meinung! Genau für diesen Austausch von Sichtweisen bin ich froh. Ich versuche zu erklären, was ich meine, denn genau das ist der Unterschied: Wenn jemand in den USA oder in Asien etwas aus unserer deutschen Kultur übernimmt (wie dein Beispiel mit der Kuckucksuhr), dann handelt es sich dabei nicht um kulturelle Aneignung, so wie sie heute verstanden wird. Denn im Grunde hast du recht, ist der Begriff neutral. Übernimmt eine Kultur Elemente einer anderen, ist das kulturelle Aneignung. Das ist ja das, was quasi ständig passiert und auch dazu beiträgt, dass sich Gesellschaften entwickeln und austauschen – eine schöne Sache.

      Schwierig wird es aber, wenn dies von unausgeglichenen Machtverhältnissen, Rassismus und Diskriminierung begleitet wird, wie es in der Historie eben in vielen Ländern in Asien oder Afrika durch die westliche Kultur gesehen ist. Auch hier wieder als Beispiel die Kolonialherrschaft von Großbritannien in Indien oder die deutsche Kolonialisierung in Afrika. Und wo das Machgefälle ungleich ist, wird es eben schwierig. Daher ist ein Austausch von USA und Deutschland unkritisch, denn zwischen diesen beiden Ländern gab es nie strukturelle Unterdrückung oder Diskriminierung, wie sie gegenüber anderen Ländern wie Indien oder Namibia, etc. ausgeübt wurde. Ich hoffe, du verstehst, worauf ich hinaus will? Das ist für mich einfach der Moment, wo ich nochmal einmal mehr darüber nachdenke und bewusst werde, was das Symbol bedeutet und ob ich die Kultur dahinter wertschätze und achte. Ich habe auch einen Buddha in meiner Wohnung stehen, aber ich würde nicht auf die Idee kommen, ihn auf die Toilette zu stellen, nur weil er da schön aussieht – weil ich eben weiß, was er in seiner Ursprungskultur bedeutet. Ich hoffe, ich konnte das etwas verdeutlichen.

      Du setzt dich ja mit Iyengar und den Gedanken dahinter auseinander und machst dir bewusst, was dahinter steht. Das ist so wichtig und genau das, was ich meine. Und ich stimme dir absolut zu, Asanas als körperliche Übungen und Unterstützung kann für alle hilfreich sein. Ich möchte auch gar nicht sagen, dass jeder, der die Übungen aus dem Yoga macht, sich mit all dem auseinander setzten MUSS. Ich merke nur für mich, dass ich dieses Bedürfnis habe, weil für mich Yoga mehr als die Asanas sind und ich mich sehr für die Kultur dahinter interessiere.
      Ganz herzliche Grüße an dich und viiielen Dank für deine Gedanken dazu! Freue mich total über diesen Austausch!!

  • Lisa Marie

    Hi Vanessa,
    freut mich, dass du dieses Jahr schon so eine fleißige Leserin gewesen bist! 🙂
    Ich habe noch sooo viele Bücher, die gelesen werden wollen, aber im Moment komme ich leider nur hin und wieder dazu. Das ändert jedoch nichts daran, dass immer noch Bücher bei mir einziehen. Im Büchertausch gibt es zu oft zu interessante Bücher … da kann ich nicht dran vorbeigehen! 😀
    „Der Gesang der Flusskrebse“ hört sich sehr interessant an. Das Buch muss ich mir merken!

    Dass du mit jemanden zusammen eine Laufchallange gemacht hast, finde ich sehr cool. Da ist die Motivation gleich eine ganz andere. 🙂

    Es tut mir leid, dass Freunde und Familie von dir von dem Hochwasser in NRW bzw. Rheinland-Pfalz betroffen sind. Ich hoffe ihnen geht es soweit gut!

    Meine Wochen und Wochenenden sehen wieder relativ normal aus. Ähnlich wie du bin ich froh, dass man sich wieder Freunden treffen und essen gehen kann, dass die Fitnesstudios wieder offen haben, … aber was Termine und Pläne angeht, handhabe ich die Planung eigentlich wie schon vor Corona. Ich mache meistens das worauf ich Lust habe. Entweder ich besuche meine Eltern, unternehme was mit Freunden oder auch alleine oder mache auch einfach mal nichts besonderes. 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

  • Christine

    „Eat Pray Love“ mochte ich damals auch sehr, sehr gerne! Das war für mich eines der wenigen Bücher, die ich tatäschlich erst nach dem Film schauen gelesen habe und die mir auch noch mal viel besser als der Film gefallen haben. 🙂 Hab ich sehr gerne gelesen und deine Erwähnung hier hat mich jetzt wieder dran erinnert, dass Elizabeth Gilbert ja noch andere Bücher geschrieben hat. 🙂

    Fitnessstudio und Yoga genieße ich auch wieder sehr! War jetzt auch einfach wieder schön nach all den Monaten normale Yoga Stunden zu haben! Das hat mir jetzt doch noch mal ein bisschen Fortschritt gebracht. 🙂
    Kino steht auf meiner List auch ganz oben.

    Danke dir für deine lieben Worte zu meinen Fotos!
    Das ist die BB Creme von Couleur Caramel. 🙂 Allerdings haben die jetzt das Sortiment umgestellt und da ich aktuell noch Vorrat habe, weiß ich jetzt noch nicht ganz welche nun meiner bisherigen entspricht. Aber das ist wirklich eine tolle Firma mit tollen Produkten!

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