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Kulturkolumne

Kulturkolumne 10.2021

Willkommen, willkommen zur einer neuen Kulturkolumne im Oktober! Der Oktober ist ein absoluter Geburtstagsmonat (nicht nur wegen meinem, hihi), sondern weil soo viele Freund:innen und Familienmitglieder Geburtstag haben. Zudem steht die Yogaintensivwoche an und ein Urlaub – eeeendlich ein langer. Aber eins nach dem anderen und jetzt erstmal einen Kaffee und – es ist endlich wieder soweit – eine Heferolle vom Bäcker meines Herzens. Los geht´s!

Reisekultur

Im letzten Monat war ich das erste Mal auf Norderney und es war ein ganz toller Kurzurlaub. Das Wetter hat uns zwei richtig sonnige, strahlende Tage geschenkt, die wir bis zum letzten Sonnenstrahl draußen verbracht haben.

Und ganz so, als wollte uns die Nordsee ihre ganze Wetterpalette zeigen, gab es dann noch einen Tag mit Wolken und Sonne im Mix und am vierten Tag richtig starke Windböen und auch etwas Regen. Da das aber unser Abreisetag war und ich zudem für alle Wettergegebenheiten gewappnet war, konnte ich auch das genießen. Das Meer sah an diesen vier Tagen jedes Mal etwas anders aus: Mal ruhig und sanft mit leichten Wogen, dann wieder aufgewühlt, stark und mit schäumenden Wellen – und jedes Mal einfach wunderschön. Am Meer sein fühlt sich sehr, sehr gut für mich an, denn dort kann ich mal runterkommen, Energie und Ruhe tanken. Dafür ist Norderney ideal, denn auch wenn es einige Dinge zu entdecken gibt, bleibt auch genug Raum für Entspannung (auch darüber möchte ich noch einen Post machen….uhhh, schenkt mir bitte einen Zeitumkehrer :D)

Ihr merkt: Mir fällt es unheimlich schwer, mal ruhig und „unproduktiv“ zu sein, weil ich immer 2.947 To-Do´s im Kopf habe. Auch wenn es immer ein paar Tage braucht, irgendwann kann ich dann auch mal abschalten. Und das Beste ist, dass in zwei Wochen wieder Urlaub ansteht – und diesmal für zwei Wochen, mein erster längerer Urlaub dieses Jahr! Und wenn alles klappt und passt, dann geht´s wieder ans Wasser…das verrate ich euch dann auf Instagram 🙂

Yogakultur

Das dritte Yogalehrerausbildungsmodul war ein absolutes Highlight in den letzten Wochen – es waren so spannende, informative und kurzweilige vier Tage, wie ich es kaum erwartet hätte. Unsere Gastdozentin und Ashtanga-Lehrerin Anna hat die Inhalte so plastisch und lebendig vermittelt, dass ich mich einfach auf jeden Tag gefreut habe, auch wenn die Tage (und vor allem die Asanapraxis!) echt anstrengend war.

Ich interessiere mich sehr für Ernährung, Gesundheit, etc. und es war einfach spannend Anatomie und Yoga so in Verbindung zu erleben. Wir haben über Gelenke, Muskeln, Sehnen und Knochen gesprochen, darüber wie Muskeln arbeiten und was wir beim Yoga berücksichtigen müssen. Zudem waren insbesondere die Atmung und die daran beteiligten Muskeln ein großes Thema. Auch über die Nervensysteme, genauer gesagt den Sympathikus (Leistungssteigerung und Aktivierung in Stress- und Notfallsituationen), den Parasympathikus (Ruhe, Entspannung sowie die Regeneration) sowie den Einfluss von Yoga darauf haben wir gesprochen. Darüber möchte ich auch nochmal einen eigenen Beitrag schreiben.

Blogkultur

In den letzten Wochen hatte ich das Gefühl, den Blog etwas zurückstellen (zu müssen), weil ich an den Wochenenden viel mit der Yogalehrerausbildung zu tun hatte. Zwischendurch war ich dann so hyped, dass ich dachte, es wäre eine geniale Idee, einen zweiten, ausschließlich yogalastigen Blog zu machen – da muss ich mich schon fragen, ob mein Kopf vergisst, wie viele Stunden so ein Tag hat. Ich bin momentan in allen Terminen mit Freund:innen und Familie das zeitliche Bottleneck, weil ich wenig freie Wochenenden habe und diese immer ruckzuck gefüllt sind. Aktuell weiß ich daher nicht, wie was und wo ich meinen Fokus legen will – hin- und hergerissen zwischen Inspiration und Kreativität einerseits und zeitlichen Engpässen, meinem eigenen Anspruch und allem gerecht werden andererseits.

Ich kenne Menschen, die zwei Instagramkanäle haben und frage mich, wie die das machen – meist haben diese Menschen dafür keinen Blog oder machen nebenbei noch zwei Weiterbildungen wie ich, aber das blendet mein Hirn ja gern aus. Oder zukünftig gar kein Blog mehr und nur Instagram? Andererseits möchte ich einen eigenen Ort haben, der nur mir gehört und wo alle meine Inhalte für sich stehen, auch wenn es „nur“ ein Hobby ist. Nicoles Beitrag hat mich dahingehend auch nochmal zum Nachdenken angeregt. Momentan ist für mich nicht so richtig klar, wohin ich will und wie ich was aufsetzen möchte, aber ich habe das Gefühl, es ist etwas im Umbruch.

Vielleicht legt sich das auch wieder, wenn ich die journalistische Weiterbildung abgeschlossen habe (dazu später mehr) und auch die Yogalehrerausbildung vorbei ist. Ich bin so, so dankbar und froh, dass ich das alles machen kann und darf und weiß, was für ein Privileg das ist, weswegen das hier Jammern auf hohem Niveau ist, denn ICH bin ja diejenige, die sich dafür oder dagegen entscheidet, etwas zu tun…oder eben nicht (mehr) zu tun. Alles etwas wirr, wie ich gerade feststelle. Eigentlich weiß ich gar nicht so recht, was in diesem Absatz der Mehrwert sein soll, aber manchmal hilft es, es mal herunter zu schreiben und zu schauen, was passiert.

Textkultur

„Bist du eigentlich nicht ausgelastet?!“ ist eine gängige Frage, die mir gestellt wird, weil ich neben einem recht zeitintensiven Vollzeitberuf, meiner Yogalehrerausbildung auch noch die erwähnte journalistische Weiterbildung läuft – von anderen Dingen wie Sport und Freunde-/Familienzeit mal abgesehen. Jaa, gute Frage. Doch, eigentlich habe ich genug zu tun, aber diese Dinge machen alle einfach zu viel Spaß und sind zu spannend, als sie nicht zu tun – auch wenn sie mich damit dann manchmal alle etwas überfordern. Und ich dann manchmal in Mimimi-Phasen verfalle, siehe oben. Herzlich willkommen in meinem Kopf. Hier macht nicht immer alles Sinn, aber meist ist es recht unterhaltsam.

Jedenfalls neigt sich meine Journlistenschulzeit dem Ende zu, da ich nur noch eine Praxisarbeit, nämlich die Reportage und die Abschlussarbeit schreiben muss – juhu! Tatsächlich habe ich in den letzten beiden Monaten eeewig am Modul Foto- und Bildjournalismus festgehangen, weil mir für eine Aufgabe noch die letzte Inspiration fehlte. Ich habe es einfach nicht geschafft, die Fotoidee, wie ich sie mir vorgestellt hatte, umzusetzen. Auch COVID-19 macht manche Dinge nicht einfacher, aaaaaber jetzt ist das auch abgehakt und hoffentlich kommt eine gute Note dabei rum 🙂

Für meine Reportage habe ich zumindest auch schon das Thema und vor allem die Reise zum Ort des Geschehens geplant – das wird alles, wenn es klappt am letzten November-Wochenende stattfinden. Daher werde ich den Urlaub Ende Oktober nutzen, um inhaltlich alles vorzubereiten. Eine Reportage als journalistische Darstellungsform zeichnet sich, kurz und knapp, wie folgt aus: Sie erzählt eine Geschichte und will die Leser:innen durch das „Kino im Kopf“ teilhaben lassen. Reportagen zeigen zumeist außergewöhnliche oder kaum bekannte Seiten eines Themas und nehmen die Leser:innen dadurch mit auf eine Reise in eine für sie neue Welt. Ich hoffe, mir wird das mit dem ausgewählten Thema gelingen – vom Dozenten habe ich jedenfalls das OK und wenn ich soweit bin, lasse ich euch natürlich auch daran teilhaben 🙂 Dann fehlt „nur noch“ die Abschlussarbeit und das war´s! Damit beschäftige ich mich aber vermutlich erst Anfang nächsten Jahres.

Soo, ich glaube, das reicht erstmal als kleiner Zwischenstatus – wie ist denn die Lage bei euch? Habt ihr euch mal Gedanken über eure „Blog“-Zukunft gemacht, ob ihr etwas verändern wollt oder einen anderen Schwerpunkt setzen wollt? Wann habt ihr die nächste Reise geplant, wenn ihr überhaupt wegfahren möchtet?

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One Comment

  • Wonderful Fifty

    Liebe Vanessa, es ist wieder Kulturkolumnenzeit und es ist wieder ein Monat vorbei. Bei mir ist der September ein ähnlicher Monat wie bei dir der Oktober, ein richtiger Feiermonat – da haben bei mir auch eine Anzahl an Familienmitgliedern und Freunden und eben auch ich selbst Geburtstag. Es freut mich, dass du eine schön Zeit auf Norderney verbracht und auch ein bisschen Ruhe gefunden hast. Ich bewundere es nämlich immer, wie du neben deinem Vollzeitjob noch Ausbildungen machst, den Blog und Instagram betreibst und zudem auch sportlich unterwegs bist. Daher kann ich auch deine Gedanken, dass du eben zeitweise irgendwo kürzertreten musst, nur zu gut nachvollziehen. Mir zerrinnt die Zeit in diesem Jahr so richtig zwischen den Finger, das ist auch an den längeren und unregelmäßigen Abständen zwischen meinen Blogbeiträgen ersichtlich – trotzdem möchte ich den Blog nicht aufgeben, denn ich liebe einfach den Austausch mit euch. Instagram ist für mich nur so ein „Beiwagen“ oder eine Ergänzung zum Blog. Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin so viel Erfolg bei all deinen Projekten und freue mich schon auf deine nächsten Beiträge.
    Hab einen ganz wunderbaren Sonntag und alles Liebe Gesa

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