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Saftkur // Meine Erfahrungen zu 3 Tagen Juice Cleanse

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Juice Cleanse, Saftkur, Kurzzeitfasten, Juice Detox – 1000 Begrifflichkeiten, hinter denen sich mehr oder weniger das Gleiche verbirgt: Eine bestimmte Zeit auf feste Nahrung zu verzichten. Say Whaaat? Ja, es geht. Das sagt ein Foodie wie ich, der Team Hangry quasi mitbegründet hat. Menschen, die mich gut kennen, werden hochgradig achtsam, wenn sie bei mir erste Stimmungsschwankungen bemerken. Häufig fällt der Satz „Ohhokaay, ich glaube, Vanessa hat Hunger.“ Ja, ich bin da recht anfällig. Wenn der Hunger zu groß wird, droht meine Stimmung zu kippen. Aber mal ehrlich: Wer hat von uns heutzutage noch oft richtig physischen Hunger? Kennen wir den überhaupt noch, wo Essen 24/7 für uns zugänglich ist?

Wieso eine Saftkur?

Ich bin an allem interessiert, was mit Ernährung, Fitness und körperlichem Wohlbefinden zu tun hat. Da war es klar, dass ich früher oder später an dieses Thema geraten würde. Und da ich grundsätzlich neugierig auf neue Erfahrungen bin und mich gerne selbst herausfordere, entschied ich mich, es zu versuchen. Würde ich es schaffen, mehrere Tage nichts zu essen? Was würde passieren? Wie würde meine Laune aussehen, wie würde ich mich fühlen? Was versprach ich mir eigentlich davon?

Zunächst einmal die bereits genannte Herausforderung an mich selbst. Im zweiten Step aber auch eine Entlastung für den Darm. Die Geister und Gemüter streiten ja darüber, ob der Körper Detox-Support in dieser Form braucht, denn Leber, Niere und & Co. sorgen doch für Entgiftung. Das stimmt auch, aber kann es denn schaden, ihnen unter die Arme zu greifen, bei dem ganzen Kram, den wir konsumieren? Und dabei spielen ja nicht nur Lebensmittel, die wir unserem Körper zufügen, eine Rolle, sondern alle äußeren Faktoren, die in irgendeiner Form in unser System gelangen: Stress, Luftqualität, Kosmetik, etc.

Ich wollte mich und meinen Körper entlasten, so dass er Zeit hat, sich Regenerationsprozessen zu widmen, statt den Großteil der Zeit mit Verdauung beschäftigt zu sein. Abnehmen sollte nie ein Grund für eine Saftkur sein! Durch einige Tage Saftfasten verlieren wir in erster Linie nur Wasser, kein Fett, was einen Gewichtsunterschied ausmachen kann. Auch ist es keine dauerhaft zu empfehlende Ernährungsweise. Langfristig gesund leben wir nur mit einer ausgewogenen Ernährung, Bewegung, mentaler Stressbewältigung und einem Lächeln im Gesicht 🙂

1, 3 oder 5 Tage Saftkur?

Also begann ich, auf Blogs über Saftkur-Erfahrungen nachzulesen. Die Nebenwirkungen lasen sich vielfältig: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Hunger, Kälteempfinden, Kraftlosigkeit. Uhh, reizvoll. Aber nach dem Tief sollten dann die positiven Erscheinungen wie mehr Energie, Leichtigkeit, der berühmte Glow der Haut oder ein besseres Körpergefühl einsetzen. Na, das klang doch schon gut!

Nach der Recherche und mit Blick auf den Kalender entschied ich mich für eine dreitägige Saftkur. Ein Tag erschien mir absolut zu wenig, um es als Herausforderung zu sehen. Zudem praktiziere ich aktuell Intervallfasten, daher würde mein Körper im Zweifel gar nicht richtig mitbekommen, dass es einen Tag nur Saft gab. Fünf Tage dagegen erschienen mir zu krass für das erste Mal. Ich wollte nämlich nicht riskieren, vielleicht an Tag 4 die Nerven zu verlieren und meine Arbeitskollegen mit einem Entklammerer zu attackieren. Daher suchte ich mir ein Wochenende aus, wo wenig soziale Action wie Essen gehen mit Freunden geplant war und ich viel Zeit für mich hatte. Damit bestand keine Gefahr, anderen Menschen beim Essen zusehen zu müssen, während ich an meinem Saft nuckeln würde. Man muss sich ja nicht mehr geißeln als nötig.

Essensplanung leicht gemacht

Ich entschied mich für die Saftkur von Frank Juice. Das hatte den einfachen Grund, dass die BWL-Eule in mir ausgerechnet hat, wo sie den meisten Saft für ihr Geld bekommt. Frank Juice hat 6 x 500 ml pro Tag, ein besseres Preis-Saftverhältnis habe ich nicht gefunden. Unabhängig davon bin ich mir ziemlich sicher, dass alle Anbieter auf dem Markt qualitativ hochwertige, weil kaltgepresste, frische Säfte anbieten.

Als das Paket mit meiner Bestellung ankam, war es schon eine logistische Herausforderung, 18 Flaschen im Kühlschrank unterzubringen. „Tjoa, das ist dein Essen für die nächsten Tage“, dachte ich, als ich jede Flasche in Augenschein nahm. „Spart zumindest Zeit beim Einkaufen und Kochen. Ziemlich toll für jemanden, der beim Frühstück schon an den nächsten Snack denkt. Nicht.“

Was ich an dieser Stelle erwähnen möchte: Es sind Plastikflaschen. Das ist nachhaltig gesehen nicht die allerbeste Variante, ist aber u. a. dem Verfahren bei der Saftherstellung unter Hochdruck geschuldet, dem Glasflaschen nicht standhalten würden. Allerdings konnte ich die Plastikflaschen an Frank Juice zurückschicken, wo sie dann nachhaltig recycelt werden. Berechtigterweise bleibt hier somit ein Kritikpunkt an dem Konzept bestehen. Alternativ besteht immer die Möglichkeit, die Säfte selbst herzustellen.

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Die Vorbereitung

Mit der Bestellung erhielt ich einen Ratgeber von Frank Juice, der als Ratgeber für Vorbereitung, die Zeit während der Kur und zur Nachbereitung diente. Hier waren sowohl für die Vorbereitungstage als auch die Tage nach der Kur viele Rezepte als Inspiration enthalten. Die meisten Infos kannte ich durch meine Recherche schon: Eine Woche vor der Saftkur habe ich meinen Konsum von Fleisch, Gluten und Milchprodukten nach und nach reduziert, den Kaffee sogar ganz gestrichen. Ich rauche nicht und auch Alkohol trinke ich ohnehin selten. Industriell verarbeitenden Zucker habe ich eine Woche vorab ebenfalls komplett gemieden.

Tag 1

Am Samstag war bis zum Wocheneinkauf gegen Mittag alles gut. Mein Körper hatte durch die Gewohnheit des Intervallfastens noch nicht auf dem Schirm, dass es vorerst nicht mehr als 3 Liter Saft geben würde. Aber mein Kopf wusste ganz genau, was die nächsten drei Tage passieren wird. Folglich war mein Ego im Supermarkt wirklich keine große Hilfe: „Guck mal, die Wassermelone sieht köstlich aus. Toll, dass ich die heute nicht essen kann.“ „Ach, schau mal. Frische Brötchen – die riechen ja köstlich! Wie großartig, dass ich drei Tage lang keine Chance auf Brötchen habe.“ „Ohhh, Joghurt mit Früchten. Aber kein Thema, so ein Saft ist bestimmt auch große Klasse. Wer will schon kauen?“ So ging es den ganzen Einkauf lang. Das war ein großer Spaß. Nicht. Mein Kopf spielte eindeutig die FOMOF-Karte: Fear of missing out food.

Nach dem Einkaufen war ich daher froh, von Lebensmitteln wegzukommen und bin zum Krafttraining gegangen. Das ging auch ziemlich gut, ich hatte keinen Kraftverlust, aber wie gesagt: Durch das gewohnte Intervallfasten fehlte meinem Körper auch (noch?) nichts. Ich war außerdem bestrebt, mit dem ersten Saft solange wie möglich zu warten, denn sechs Flaschen waren in meiner Vorstellung für einen Tag arg wenig.

Wieder zu Hause trank ich dann am frühen Nachmittag meinen ersten Saft. Dabei muss ich sagen, dass ich bis hierhin auch nicht vor Hunger fast umgekommen bin. Appetit ja, aber Hunger? War da, aber absolut ok. Meinen Teekonsum erhöhte ich von normalerweise ca. 2 Litern pro Tag auf rund 3 Liter. Meinen ersten Saft habe ich dann, wie empfohlen, gaaanz, ganz langsam getrunken und es so tatsächlich geschafft, 45 Minuten an einem Saft zu trinken. Das fand ich doch recht stark von mir – ich, die sonst auch zur Sorte der Schnellesser zählt. #AchtsamkeitnurleidernichtimmerbeimEssen. Kann durchaus optimiert werden. Aber zurück zum Thema.

Ich habe dann noch die Dachterasse sauber gemacht. Wer würde schon wissen, wie es mir morgen ginge? Vielleicht würde ich dann schon zu kraftlos dafür sein?! Und jetzt mal bitte ehrlich: Ist das nicht irre? Solche Gedanken kommen mir nach nicht mal einem (!!) Tag ohne feste Nahrung. Das fand ich doch etwas gruselig. Naja. Das Endergebnis: Eine geputzte Dachterrasse: Der schöne Sonntag konnte kommen.

Mit Blick auf die Uhr rechnete ich nach und stellte fest, dass ich, zeitlich betrachtet, alle Säfte jetzt recht kurz hintereinander trinken müsste, wenn ich nicht bis in den spätend Abend hinein damit beschäftigt sein wollte. Tatsächlich hatte ich immer noch kaum Hunger. Offenbar waren die Säfte wohl doch recht sättigend. So kam es – und damit hätte ich nie gerechnet – dass ich zwei Säfte nicht getrunken habe. Den Saft mit Mandel, Kokoswasser, Banane, Zimt und Vanille habe ich mir als Schlummertrunk aber noch gegönnt. Auf diesen hatte ich mich nämlich am meisten gefreut und wurde nicht enttäuscht: Mein absoluter Liebling!

Mit ca. 520 kcal/Flasche ist der weiße Mandelsaft übrigens auch der reichhaltigste der Säfte. Die anderen Säfte haben zwischen 90 kcal und 270 kcal pro Flasche. Insgesamt nimmt man also mit allen sechs Säften ca. 800-1100 kcal pro Tag zu sich. Da ich an Tag 2 nicht mal alle geschafft habe, waren es weniger, aber ganz ehrlich: Welcher Mensch kippt schon von einem Tag weniger Kalorien direkt um? Das ist vermutlich mehr Kopf- als wirklich Körpersache. Jedenfalls bin ich zufrieden ins Bett gegangen.

Tag 2

Ich bin am nächsten Tag aufgewacht und fühlte mich gut. Keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit, keine sonstigen Nebenwirkungen. Allerdings auch nicht die überbrodelnde Energie, von der viele sprachen. Ich war einfach recht gut drauf und habe den Tag mit Yoga, Lesen, Blog schreiben, auf der Terrasse liegen und mit Familie und Freunden quatschen verbracht. Ziemlich entspannt und ziemlich zen. So wollte ich es ja auch haben.

Ich war überrascht und erfreut, dass es so war, denn ich hatte es mir bis hierhin schwieriger vorgestellt. „Wie läuft die Saftkur? Gibt es schon erste Opfer?“ Da waren sie, die interessierte Fragen von Familie und Freunden. Durchaus mit Neugier, aber auch ein bisschen Ironie (…und spürte ich bei mir direkt gegenübersitzenden Personen sogar einen Hauch Angst, ich würde ihnen gleich ins Gesicht springen?!). Aber ich konnte verkünden: „Kein Problem, läuft richtig gut, besser als gedacht!“ Ungläubige Gesichter, vorsichtige Nachfragen: „Wie? Du hast keinen Hunger? Obwohl du den ganzen Tag nichts isst?“ „Tatsächlich nicht. Es ist mehr der Kopf, der nölend aufzählt, wie köstlich jetzt folgende Lebensmittel (gerne alle auf einmal) wären: Banane, Joghurt mit Heidelbeeren, Müsli, Schokoloade, ein leckeres Rührei mit Tomaten und Champignons auf einem frischen Vollkornbrötchen, Himbeereis, ein Croissant mit Nutella…Aber sonst geht es.“

An Tag 2 habe ich dann alle sechs Säfte getrunken, den Großteil am Nachmittag bzw. frühen Abend. Vorher hatte ich einfach nicht soviel Hunger. Zudem hatte ich also immer noch die beiden Säfte von Tag 1 in Reserve. Denn das waren sie in meinem Hinterkopf: Die Notration, denn immer noch lauerte ich darauf, dass der große Einbruch kommen würde. Wenn nicht an Tag 2, dann vielleicht an Tag 3…? Die Säfte würde ich bis zum Ende als Backup hüten, einfach, um mich etwas sicherer zu fühlen. Aber wie gesagt, ich hatte keinen großen Hunger, also war das auch kein schwieriges Unterfangen. Es war wirklich mehr mein Kopf, der sich etwas murrig zeigte. Mein Körper war da recht unkompliziert.

Am Abend lag ich im Bett und dachte trotzdem an Bananen. Ich liebe Bananen. Sie fehlten mir einfach. Bananen. Kauen fehlte mir, Essen fehlte mir. Ich war froh, dass der nächste Tag auch der letzte Tag der Saftkur sein würde. Nicht, weil ich so einen großen physischen Hunger hatte, denn den hatte ich die letzten beiden Tage wirklich nicht gehabt. Auch hatte ich keine krassen Nebenwirkungen oder fühlte mich besonders müde oder schlapp (Anm.: Dachterrasse reinigen wäre auch an Tag 2 kein Problem gewesen). Aber einfach nur Essen an sich. Bananen im Speziellen.

Tag 3

Ich wachte auf. Und horchte lauernd in mich hinein: Wie ging es mir? Was sagte der Kopf? Was sagte die Laune? „Alles safe!“, kam die Info zurück. Keine körperlichen Beschwerden. Der Kopf wollte eine Banane, aber das kannte ich ja schon. Es drohte also zumindest keine akute Lebensgefahr für meine Arbeitskollegen. Beste Voraussetzungen für einen Montag! Mit dieser Einstellung und der freudigen Gewissheit, dass heute der letzte Tag meiner Saftkur war, startete ich in den Tag.

Die Kommentare meiner Kollegen reichten von „Finde ich total spannend, erzähl doch mal mehr darüber!“ über „Wozu willst du denn abnehmen?“ hin zu „Ich würde das nicht schaffen, wie machst du das bloß??“. Einigen habe ich es erklärt, einigen nicht, denn ich konnte schon einschätzen, wer reflektiert eine Diskussion führen kann und wer nicht. Ernährung ist ein sensibles Thema für viele und ich habe den Eindruck, dass bei vielen sich das Thema schnell emotional auflädt und nicht immer ein konstruktives Gespräch möglich ist.

Nach der Arbeit bin ich sogar noch 4,5 km laufen gegangen, ohne dass ich mich körperlich total erschöpft fühlte. Ein letztes Mal trank ich meinen geliebten weißen Saft und ging stolz, aber auch froh, dass die Saftkur beendet war, zu Bett.

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Die Nachbereitung

Am Tag nach der Saftkur konnte ich meinen ersten Hunger gar nicht erwarten, so sehr freute ich mich auf ein Porridge aus Banane (!), Beeren, Haferflocken und Nüssen. Endlich wieder kauen und verschiedene Konsistenzen in meinem Mund spüren! Das Frühstück hat sehr, sehr gut geschmeckt – wie zu erwarten. Mein Magen und mein Darm hatte keinerlei Probleme und gewöhnten sich schnell wieder an feste Nahrung. Mittags aß ich einen grünen Salat und knabberte Rohkost als Snack, um dann abends Vollkornbrötchen mit Ei, Salat und Tomate zu essen. Auch in den darauffolgenden Tagen achtete ich darauf, besonders achtsam auszuwählen, was ich esse, damit mein Darm nicht direkt überbelastet wurde. Das klappte auch sehr gut.

Fazit

Die große Erleuchtung oder die absoluten Wahnsinnsergebnisse habe ich nicht erfahren. Ich bin definitiv stolz, dass ich das durchgezogen habe und mir selbst bewiesen habe, dass ich es schaffen kann. Ich fühlte mich die drei Tage durchweg gut und hatte keine negativen Nebenwirkungen. Somit habe schon das Gefühl, dass es meinem Darm geholfen hat, sich mal weniger auf die Verdauung konzentrieren zu müssen. Stattdessen konnte mein Körper ein wenig zur Ruhe kommen und sich um Regeneration kümmern. Ich habe mir einfach viel Zeit für mich und meine Bedürfnisse genommen. Das war in Kombination mit den Säften eine schöne Erfahrung.

Im Grund war die größte Herausforderung mein Kopf, der Appetit verbreitet hat und nicht viel Wert darauf legte, dass ich wirklich auf meinen körperlichen Hunger höre. Das zeigt mir, wie wichtig intuitives Essen ist, also aus dem körperlichen Bedürfnis heraus statt aus emotionalen Bedürfnissen wie Gewohnheit, Appetit, Langeweile oder Frust. Das ist sicherlich nicht so leicht, wie es sich anhört.

Was geblieben ist nach der Saftkur? Ich trinke nun viel weniger Kaffee als vorher. Vor der Kur habe ich jeden Tag zwei Tassen Kaffee getrunken. Jetzt trinke ich seit drei Wochen am Wochenende mal eine Tasse, die mir dann auch gut schmeckt. Ansonsten habe ich aktuell kein großes Bedürfnis nach Kaffee. Ich brauche ihn nicht (mehr), um wach zu sein morgens. Irgendwie war es schon paradox, sechs bis acht Stunden zu schlafen, aufzuwachen, müde zu sein und dann erstmal einen Kaffee zu trinken, um wach zu werden, oder? Wofür haben wir denn vorher geschlafen?

Jedenfalls wird es nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich eine Saftkur mache und ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Das nächste Mal werde ich sie dann sicherlich fünf Tage machen, dann könnte der Effekt eventuell noch stärker ausfallen.

Wie steht ihr zum Thema Saftkur? Habt ihr schonmal eine Saftkur gemacht, oder plant ihr, eine zu machen? Habt ihr sonst noch Fragen, die euch zu dem Thema interessieren?

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4 Kommentare

  • anna

    Mega interessanter Artikel! Ich wollte eigentlich vor ein paar Monaten eine Saftkur machen. Aber da ich eine Apfelallergie habe und die in fast allen Säften drin sind, hab ich es dann irgendwie doch nicht gemacht. Und ich stimme dir total zu, wie wichtig es ist zu lernen, zwischen Appetit und Hunger zu unterscheiden und auf seinen Körper zu hören.
    xx anna

    • Kulturblazer

      Hi Anna,
      die Apfelallergie ist natürlich ein Hindernis. Wie äußert sich diese denn? Ist das die Säure, auf die du reagierst? So ist es nämlich bei mir, wenn ich zuviele rohe Äpfel esse. Dann schwillt mein Hals leicht zu und ich bekomme Schluckbeschwerden. Das ist eine Kreuzallergie zu Heuschnupfen bei mir. Allerdings hatte ich bei der Saftkur keine Probleme, denn der Apfelsaftanteil war immer verträglich für mich. Unterscheidung zwischen Appetit und Hunger hört sich oft auch leichter an, als es ist, zumindest für mich 🙂
      Liebe Grüße!

  • Nicole

    Das freut mich, dass du die Saft-Kur so problemlos überstanden hast und von den Nebenwirkungen nichts gespürt hat. Ich denke, dass das sicherlich auch von Person zu Person unterschiedlich ist, wie man auf sowas reagiert. Der eine verträgt es besser, der andere nicht so gut ,da sollte man dann auch immer auf den Körper hören und gucken, wie er das annimmt. Wenn nicht kann man das Experiment ja doch noch abbrechen, wenn es einem nicht gut tut. Freut mich auch, dass das dann sogar positive Auswirkungen für dich hatte und du weniger Kaffee trinkst und es dir auch was gebracht hat. Das ist ja das Wichtigste. Für mich kommt so eine Saftkur allerdings nicht in Frage, weil ich leider nicht so viel Saft trinken kann. Vertrage da gewisse Sorten gar nicht mehr und wenn ich von anderen zu viel trinke, dann vertrage ich das auch nicht. Muss da also etwas aufpassen. Ein Smothie am Tag geht mal oder mal ein Gläschen von bestimmten Saftsorten, aber ich sollte es nicht übertreiben.

    Dankeschön für das liebe Kompliment und freut mich zu hören, dass dir die Rubrik gefällt :). Bin mir da nämlich immer etwas unsicher, ob das meine Leser wirklich interessiert, deshalb schätze ich solches Feedback. Das hilft mir ja auch zu entscheiden, was hier online geht. Die Fragen sind aber auch super, um sich mal selbst zu hinterfragen und über Dingen nachzudenken, die man sonst gar nicht auf dem Schirm hat.

    • Kulturblazer

      Hi Nicole,
      tatsächlich habe ich auch bis heute kaum noch Kaffee getrunken und vermisse es auch nicht so wirklich. Hier und da trinke ich mal einen mit Mandelmilch, dann reicht es aber auch. Das ist für mich die nachhaltigste Wirkung der Saftkur.

      Die Rubrik ist super, behalte die auf jeden Fall bei! Ich wünsche dir für deine stressige Unizeit bis zum Semesterende viel Durchhaltevermögen und Erfolg!
      Liebste Grüße!

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