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Gedankenkultur

Wie du deine Herzensziele erreichst + Bonustipp, wenn´s mal nicht klappt (auch ok!)

Ziele setzen? Bringt das überhaupt was? Wozu dieser Stress, immer mit der Ungewissheit, ob es überhaupt klappt? Wie wäre es stattdessen mit: Einfach happy sein. Die Momente schätzen. Kein Stress, kein Druck, das Leben genießen, wie es kommt. Wozu sich immer noch weiter selbst optimieren oder sich in diesen herausfordernden Zeiten noch mehr stressen mit Träumen, Plänen, Zielen?

Keine Frage: Momente genießen, unabhängig von äußeren Einflüssen Glück und Zufriedenheit in sich zu suchen – da bin ich dabei. Denn darum geht´s im Yoga und auch hier auf dem Blog. Aber ich glaube auch, dass wir selbst in der Verantwortung sind, wenn wir unser Leben in bestimmte Bahnen lenken wollen. Und das können wir eben am besten, wenn wir Ziele setzen, die auf das abzielen, was wir in unser Leben ziehen wollen. Auch wenn du deine Ziele nicht erreichst (hier kommt der Bonustipp unten ins Spiel!), ist es immer besser, als kein Ziel gehabt zu haben, es gar nicht versucht zu haben. Denn nur wenn du dich überhaupt auf den Weg machst, hast du die Möglichkeit, deine Ziele zu erreichen – und alles mitzunehmen, was es auf dem Weg zu entdecken gibt. Also, wenn du mich fragst: Do it anyway. Setz dir Ziele.

„Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.“

 Michel Eyquem de Montaigne

Daher möchte ich dir hier meine vier (selbst erprobten!) Tipps teilen, wie du deine Ziele erreichen kannst. Und wenn es hart auf hart kommt und du es nicht erreichst (denn auch das das passiert im Leben – und das ist völlig ok und kein Grund, alles hinzuwerfen), gibt es noch den Bonustipp.

Definiere dein Ziel – je genauer, desto besser!

Je genauer ein Ziel definiert ist, desto einfacher kannst du es erreichen. “Mehr Yoga machen”, “Gesünder ernähren”, “Mehr Zeit für Familie/Freunde nehmen” – so habe ich früher auch meine Ziele formuliert und war dann überrascht, wieso ich nie das Gefühl hatte, am Ziel anzukommen. Denn, was heißt “Mehr Yoga machen” genau? Einmal am Tag oder einmal die Woche mehr, ein paar mal öfter im Monat?

Für mich hat das nicht gut funktioniert, weil ich selbst auch nicht wusste, wie ich meine Erfolge messen konnte. Daher nutze ich nun klare Zieldefinitionen: “Ich möchte 3 x / Woche eine Stunde Yoga machen”. Oder: “Ich möchte jeden Tag 3 Portionen Obst und Gemüse essen.” Oder “Ich werde jede Woche mit meiner Oma telefonieren.” So weiß ich genau, was wann zu tun ist und ich kann besser abschätzen, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Schließlich weiß ich schnell, ob ich diese Woche bereits meine drei Yogaeinheiten hatte, meine Oma schon angerufen habe oder heute noch ein paar Möhren essen sollte.

Realistische Ziele vs. “Dream Big

Je größer das Ziel ist, desto schwieriger ist manchmal, sich vorzustellen, dass das möglich sein soll. Überall steht “Dream big”, aber mal ehrlich: Traust du dich das, zu tun? Groß zu träumen, abgefahren zu träumen? Traust du dich, von einem eigenen Yogastudio zu träumen, auszuwandern oder ein Buch zu veröffentlichen? Und bevor du den Traum zu Ende gedacht hast, hast du es eigentlich schon verworfen, weil es unrealistisch ist? Mir geht es zumindest manchmal so.

Ich versuche daher, eine Balance zu finden aus dem realistischen und dem Pippi-Langstrumpf-“Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt”-Ansatz. Viele Persönlichkeits-Coaches erzählen, dass wir alles erreichen können, egal was es ist und woher wir kommen. Kann sein, dass das stimmt, wer weiß. Aber manchmal finde ich diesen Aussagen etwas schwierig. Vielleicht bin ich selbst noch nicht weit genug erleuchtet oder whatever, aber ich persönlich finde es manchmal zu einfach zu sagen, es liegt alles nur am Mindset.

Natürlich haben die eigene Einstellung und positive Gedanken eine große Auswirkung auf unser Leben, aber wir sollten unsere Umstände nicht komplett ausblenden. Eine alleinerziehende Mutter kann vermutlich nicht in drei Monaten ein eigenes Yogastudio eröffnen. Ein Mann mit einem 450-€-Job ohne Ersparnisse kann vielleicht nicht in einem halben Jahr alles hinter sich lassen und eine einjährige Weltreise machen. Das sind krasse Beispiele, aber ich glaube, ihr versteht, was ich meine. In meinen Augen ist es manchmal ein Privileg, richtig groß zu träumen. Wir können das tun, aber wir sollten uns dabei selbst nicht bis an die Grenze der Überforderung bringen, sondern immer schauen, dass dabei das, was uns wichtig ist, nicht auf der Strecke bleibt. Das Zauberwort heißt: Evolution statt Revolution (Tipp 4 greift das auf.).

Vielleicht hilft auch der Gedanke, dass wir unser Glück sowieso nicht von äußeren Dingen abhängig machen sollten. Hast du schon mal ein Ziel erreicht, von dem du dachtest “Wenn ich xy habe, DANN bin ich glücklich”? Und ja, du warst glücklich – aber war es der Gamechanger, den du erwartet hattest? Wenn ja, Glückwunsch. Wenn nicht – so ist das in den meisten Fällen. Ziele definieren nicht unser Glück, aber sie helfen uns, das Leben zu leben, das wir gerne leben möchten. Glücklich sein können wir aber die ganze Zeit – auch schon vorher 🙂

Verbinde dich mit deinem Warum – am besten mit Bildern!

Wenn du dein Ziel kennst, dann weiß du in der Regel auch, wieso du das Ziel erreichen willst. Aber nimm dir einen Moment, da nochmal ehrlich zu dir zu sein: Ist das wirklich DEIN Ziel? Oder willst du das Ziel nur erreichen, weil es gesellschaftlich erwartet oder anerkannt wird? Weil du Erwartungen von anderen Personen erfüllen willst? Oder versetzt dein Ziel dein Herz in Aufregung, wenn du daran denkst? Spürst du ein Kribbeln vor Freude? Dann können wir weitermachen. Andernfalls lohnt es sich, nochmal genau hinzuschauen, denn wenn das Warum nicht stark genug ist, wird es dich nicht durch schwierige Zeiten tragen.

Wenn du für dein Ziel brennst, dann mach dir bewusst, wieso du das Ziel verfolgen willst: Du möchtest fitter werden und dich besser fühlen, wacher sein, dich besser konzentrieren können? Du möchtest Yoga machen, weil es dir hilft, mehr Ruhe und Zufriedenheit sowie Stabilität in dein Leben zu ziehen? Nimm dir ruhig Zeit, dir deine Gründe bewusst zu machen. Formulierungen wie “Ich möchte xy erreichen, weil ich mich so und so fühlen möchte/yx in meinem Leben haben möchte”, etc. können dir helfen.

Mir das Ziel ganz genau auszumalen, in den buntesten und schillerndsten Farben, hilft mir dabei sehr. Ich male mir genau aus, wie ich mich fühle, wenn ich das Ziel erreicht habe. Das habe ich gemacht, als ich mir 2013 vorgenommen hatte, nach NYC zu reisen: Was werde ich sehen, wenn ich die Stufen der Metro hochsteige? Was werde ich hören, sehen, riechen? Wie werde ich mich fühlen, wenn ich am Times Square stehe, wenn ich meinen Kaffee im Central Park trinke? Nimm alle Sinne mit, stellt dir vor, wer du bist, wenn du dein Ziel erreichst.

Wenn du dich jetzt schon in das Gefühl begibst, hast du eine ganz andere Motivation und positive Energie. Wenn du weißt, wer du sein wirst, weißt du auch, was deine nächsten Schritte sind, die ich im nächsten Tipp erkläre. Dann kannst du schwierige, steinige Hindernisse zu überstehen. Denn vergiss nicht: Nur weil uns die Vorstellung mit Freude erfüllt, heißt das nicht, dass alles geschmeidig ablaufen wird – sicher nicht. Selbst ein dich erfüllendes Ziel kann sich zwischendurch auch ziemlich hart anfühlen. Nobody said it was easy! Aber es wird sich lohnen.

Gehe Schritt für Schritt – und erinnere dich an Beppo!

Wenn du dein Ziel klar formuliert hast, kannst du dir überlegen, wie du es in kleinen Etappen aufteilen kannst. Welche Zwischenschritte gibt es? Was kannst du heute tun, und wenn es nur eine Sache ist, die dich weiterbringt? Nur eine Mail schreiben, einen Anruf machen, eine Sache recherchieren?

Bei meinem Projekt “Einen Blog starten” war es ähnlich: Erstmal habe ich mich auf Internetseiten eingelesen. Dann nahm ich Kontakt zu Blogger:innen auf, um ihnen Fragen zu stellen. Ich habe recherchiert, welche Hosting-Anbieter es gibt und mich durch YouTube-Videos zum Thema WordPress-Installation geklickt. Viele, kleine, aber sehr wichtige Schritte.

Du kennst dein Projekt am besten! Daher überlege, welche kleinen Steps es gibt, die dich weiterbringen. Nach und nach näherst du dich so deinem Ziel – auch (oder gerade weil?) es kleine Schritte sind. Wenn das große Ziel in so weiter Ferne zu sein scheint, dass ich keine Ahnung habe, wie ich dahin kommen soll, hilft mir immer die Geschichte von Beppo, de, Straßenkehrer aus dem Buch “Momo” von Michael Ende:

„Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein. Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“

Und es hilft! Es gibt auch Tage, an denen ich am liebsten alles prokrastinieren will. Dann nehme ich mir nur eine itzibitzi Aufgabe vor – und die mache ich. Und bin schon ein bisschen weiter. Und bleibe dran. Das sollte natürlich nicht jeden Tag der Fall sein (dann nochmal bei Tipp 1 und 2 nachschauen), aber so bleibst du kontinuierlich dran!

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Feiere deine Erfolge – auch die kleinen Zwischenerfolge!

Jeden noch so kleinen Erfolg darfst du feiern – damit musst du nicht warten, bis das große Ziel erreicht ist. Denn auch die kleinen Etappenziele sind wichtig, ohne die würde es schließlich nicht vorwärts gehen. Also, wenn du einen Anruf gemacht hast, der wichtig war oder endlich die Mailanfrage losgeschickt hast: Lobe dich dafür und sei stolz auf dich. Ausdauer und Disziplin gehören sind wichtig, um ein Ziel zu erreichen – je größer es ist, desto mehr davon wirst du brauchen. Also kannst du dich auf dem Weg auch zwischendurch mal am Rand auf einen (Meilen-)stein setzen und dich freuen, dass du es schon so weit gebracht hast. Kopfe dir auf die Schulter – das hast du gut gemacht! Unterschätze die Wirkung nicht und schreibe dir deine Erfolge gerne auf, um sie dir an Tagen, wo alles doof ist, durchzulesen und so neue Energie zu schöpfen.

Bonustipp: Ziel verfehlt? Alles eine Frage der Perspektive!

Jetzt hast du alle Tipps berücksichtigt und trotzdem hat es nicht geklappt. Die Frist ist verstrichen, die Prüfung nicht bestanden, die Chance verpasst, das Angebot nicht mehr vorhanden – das Ziel kannst du nicht mehr erreichen. Du bist gescheitert – ja, das böse, böse S-Wort.

Wir sind Menschen, wir fallen hin, wir bauen Mist. Wir scheitern. Du, ich, deine Chefin, dein größter Wettbewerber. Jeder von uns. Und dann machen wir weiter. Ich finde, wir sollten dem Scheitern ruhig Raum geben. Im Yoga geht es darum, alle Emotionen und Gefühle zu integrieren – die angenehmen und auch die unangenehme Gefühle, ohne direkt zu urteilen oder zu werten. Denn nur dann lösen sie sich auf und können Platz für neue Perspektiven schaffen.

Lass die Wut, Trauer und Enttäuschung ruhig zu, wenn du dein Ziel nicht erreicht hast. Einfach zu-, raus- und dann loslassen. Kennt ihr das Konzept der “Fuck-Up-Nights”? Dort berichten Menschen von ihren Rückschlägen, Niederlagen und Bauchlandungen – und was sie daraus lernen konnten. Vielleicht kannst du noch nicht mal was aus der Erfahrung lernen. Oder vielleicht auch nur jetzt noch nicht. Aber nimm dir die Zeit, zu überlegen, wie es jetzt weitergehen soll. Nimm dir die Zeit für den Perspektivwechsel.

Kannst du das Ziel noch anders erreichen? Willst du es vielleicht anpassen? Oder willst es beibehalten und weitermachen? Vielleicht war nur der Weg nicht der richtige. Oder brauchst du Unterstützung? Dann frag ruhig danach! Niemand erwartet, dass jede:r von uns alles immer alleine schaffen muss. Eine andere Sichtweise und Erfahrungsaustausch mit anderen Menschen hat mir bei vielen Träumen sehr weiter geholfen.

Das Wichtigste bei all dem ist, dass du für dich genau weißt, dass du das Ziel weiterhin verfolgen willst. Vielleicht ergibt sich aus dem Scheitern die Möglichkeit für einen neuen, anderen, besseren Weg. Mir hat es hier immer geholfen, mich mit meinem Warum, mit meiner Vision zu verbinden – und meist wusste ich dann, wie ich weiter machen kann und wohin die Reise gehen soll.

Dein Spickzettel als Übersicht

Ohne Ziele im Leben ist es meiner Meinung nach schwierig, das eigene Leben so zu gestalten, wie du es dir wünschst. Vielleicht hast du ja bisher unbewusst diese Methoden eingesetzt, aber sie sind so viel kraftvoller, wenn du dir diese Tipps bewusst zu Herzen nimmst. Schreib dir hier einen kleinen Spickzettel für dich ab.

Ich hoffe, ich konnte dir mit den Tipps Inspirationen geben! Wie gesagt, ist das nur mein Weg – jede:r hat da einen anderen Weg, aber vielleicht nimmst du dir etwas mit, was dir hilft und hast wiederum Tipps für unsere Community, du dir geholfen haben! Wie gehst du mit Zielen um?

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15 Comments

  • Sigrid Klede

    Liebe Vanessa, ein guter Beitrag und ich ticke relativ ähnlich wie Du. Ich schmiede viele Pläne und setze mir Ziele, bin aber auch gut darin, die zu verwerfen, zu ändern und anzupassen. Aber das musste ich auch erst lernen. Über die Jahre haben sich meine Ziele und Pläne auch geändert. Waren sie früher eher beruflicher Natur und von Ehrgeiz getrieben, dreht sich heute alles eher um runterschalten, mich, meine Familie und das Leben leben. Und Scheitern oder Rückschläge gehören dazu. Aber nicht um daran zu verzweifeln, sondern um daran zu wachsen.
    Habe einen guten Start ins Jahr 2022 und ich wünsche Dir, dass Du Deine gesetzten Ziele erreichen kannst.
    Ganz liebe Grüße
    Sigi

    • Kulturblazer

      Liebe Sigi,
      danke für deine Gedanken dazu. Ich denke, das Anpassen fällt vermutlich vielen Menschen nicht so leicht, weil es etwas von Unbeständigkeit hat – dabei ist nichts wichtiger, als auch flexibel zu sein, denn alles ist immer im Wandel. Ich wünsche dir ebenfalls, dass alle deine Ziele und Wünsche in Erfüllung gehen.
      Einen wunderbaren Wochenstart für dich!

      • Miras_world_com

        Sehr gut geschrieben! Du hast recht mit den Schritten und kleineren Zielen. Manchmal will man zuviel auf einmal, was recht schnell demotiviert. Ich setze mir auch gerne Ziele für z.B. eine Woche, denn so bisschen unter Druck muss ich mich auch setzen. Liebe Grüße und eine schöne Woche!

        • Kulturblazer

          Liebe Mira,
          danke dir für dein Feedback! Jaa, ein bisschen Druck aka Motivation kann schon nicht schaden, das kenne ich von mir auch 🙂
          Liebe Grüße!

  • Nicole

    Ein sehr schöner Beitrag, der genau passend kommt mit Blick auf die Neujahrsvorsätze (Die ich mir btw. nicht mehr mache). Ich setzte mir meine Ziele unter dem Jahr und habe gelernt, dass es wichtig ist, dass diese auch erreichbar sind. Habe während meiner Ausbildung im Bereich Projektmanagement die SMART-Regel gelernt, da geht es darum Ziele für ein Projekt zu definieren und auch da steht das R für realistisch. Es bringt nichts, wenn man sich Ziele setzt, die unerreichbar sind (was natürlich nicht heißt, dass man nicht auch mal Träumen darf. Träume sind ebenso wichtig, wie Ziele), weil das dann demotiviert. Wie du schon schreibst, spielt da auch der eigene Hintergrund eine große Rolle, dazu kommt aber auch immer etwas Glück. Eine Kombination aus allem.

    Besonders schön finde ich deinen Hinweis, dass Scheitern dazu gehört, es wichtig ist, da dann die Enttäuschung auch rauszulassen, dass es aber auch zum Leben dazugehört.

    Danke für dein liebes Kommentar Vanessa,
    ja bei mir ballt sich das alles im Oktober/November, da ist dann echt viel los.

    Hast du denn noch ein paar weitere Weihnachtsfilme anschauen können? Ich fand, dass da diesmal gar nicht so viel Online kam. “A Castle for Christmas” hatte ich noch geschaut, der war ganz süß :D.

    Wie fandest du denn “House of Gucci”, ich habe es mal wieder nicht ins Kino geschafft, durch die ganzen Geburtstage und auch die Hochzeit, war da einfach keine Zeit für. Ich habe jetzt aber echt schon ein paar schlechtere Kritiken dazu gelesen.

    • Nicole

      Danke für dein liebes Kommentar Vanessa,
      ich war aber auch etwas enttäuscht, als ich geschaut habe, was so an neuen Serien startet. Sind halt vor allem große Franchise-Sachen wie “Herr der Ringe”, “Halo” (Ego-Shooter mochte ich noch nie), “Star Wars” (ist leider auch nicht meines) und halt Marvel. Mal schauen, was da noch so an Überraschungen kommt.

      An wiederkehrenden Serien freue ich mich aber auch auf “Stranger Things”, da wird es echt Zeit, dass die neue Staffel endlich kommt. Das war nun wegen Corona echt ne lange Wartezeit. Ansonsten bin ich da aber auch gespannt auf die zweite Staffel von “Bridgerton” und hoffe, dass wir auf Staffel 3 von “The Witcher” nicht wieder zwei Jahre warten müssen. Bei Amazon Prime freue ich mich da am meisten auf “The Boys” und “Jack Ryan”. Sry jetzt bin ich etwas eskaliert :D.

      • Kulturblazer

        Hi Nicole,
        “The Witcher” habe ich jetzt auch angefangen, finde ich ziemlich cool. “Bridgerton” hat mich auch gecatcht, und natürlich Stranger Things – die muss endlich kommen 🙂

    • Kulturblazer

      Hey Nicole,
      Jaa, die SMART-Regel! Die hatte ich auch mal in meinem Beitrag drin, las deinen Kommentar und war verwundert, wieso du sie erwähnst, als hätte ich das nicht getan – bis ich dann gesehen habe,dass der Absatz offenbar rausgeflogen ist 😀 Aber nun gut – definitiv ein toller und wichtiger Hinweis. Die Methode hilft definitiv – ich nehme den Absatz doch mal als EDIT-Update mit rein bei Gelegenheit 🙂 Danke dafür!
      Ganz liebe Grüße!

    • Kulturblazer

      PS: House of Gucci fand ich ganz gut – will aber auch nicht zu viel Spoilern 😀 Aaaaber hier und da hätte er durchaus etwas weniger Längen haben können 🙂

  • Wonderful Fifty

    Liebe Vanessa, was für ein schöner Beitrag und in vielen Punkten habe ich mich gleich so richtig wiedergefunden. Ziele sind wichtig, doch sie müssen realistisch sein und vor allem entsprechend geplant werden. Groß träumen hört sich absolut gut an, aber es muss uns dabei bewusst sein, dass wir trotzdem nicht wirklich alles schaffen können und dass wir nicht auf alles Einfluss haben. In der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit lassen sich die Punkte wohl am ehesten einplanen, aber bei manchen Dingen sind wir eben auf das Zusammenleben mit den Mitmenschen angewiesen und von den Gegebenheiten der Umgebung zumindest teilweise abhängig. Einen besonders wichtigen Punkt finde ich die Berechtigung zu scheitern – leider hat dies in unserem Kulturkreis einen sehr negativen Beigeschmack und wir nehmen das dann auch für uns selbst mich, auch wenn kein anderer von unserem Scheitern betroffen ist, setzen wir uns selbst unter Druck anstatt dies einfach abzuhaken mit „Ich habe es zumindest probiert!“
    Hab einen ganz wunderbaren Tag und alles Liebe Gesa

    • Kulturblazer

      Liebste Gesa,
      danke dir für deine Gedanken zu dem Beitrag und freut mich, dass der dir gefallen hat. Ich finde es auch wichtig, dass das weit verbreitete “Höher-Schneller-Weiter” nicht auch noch auf Ziele und Träume projiziert wird – wir haben doch echt alle genug zu tun oder setzen uns (zumindest geht es mir so) schon von allein genug unter Druck, vielem gerecht zu werden. Da darf ich selbst auch noch weniger Erwartungen an mich haben (schon sehr komisch, das so zu formulieren :D).
      Früher hatte ich noch viel mehr Angst vorm Scheitern, aber je bewusster ich mich damit auseinander setze (und dem, was es eigentlich bedeutet, nämlich mutig gewesen zu sein und Neues ausprobiert zu haben), desto weniger macht es mir etwas aus – aber auch das ist ein Prozess.
      Liebe Grüße!

  • S.Mirli

    Liebe Vanessa, was für ein wundervoller und unterstützdender Beitrag, der für viele bestimmt wie gerufen kommt. Mir gefällt vor allem deine Herangehensweise, dass man sich eben realistische Ziele setzen muss, um nicht gleich einmal enttäsucht zu werden und auch die kleinen Etappen feiern muss. Ich bin ja kein Freund von Neujahrsvorsätzen, was aber nicht bedeutet, dass ich mir nicht auch Ziele setze – nur wann das passiert, das ist eben nicht wichtig. Ich bin mir sicher, dass du vielen damit helfen kannst und ich freue mich auf jeden Beitrag von dir, der uns in diesem neuen jahr erwaret. Nur das Allerbeste für dein 2022, ich bin froh, dass es dich hier in diesern Bloggerweiten gibt, alles, alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

    • Kulturblazer

      Hey Mirli,
      danke dir, das freut mich sehr! Und deine lieben Worte freuen auch mein Bloggerin-Herz total, denn so geht es mir mit dir und deinen Beiträgen genauso 🙂
      Gerade das Feiern von kleinen Etappen sollten wir viel häufiger und enthusiastischer machen, jeder Schritt bringt uns dem näher, was wir machen wollen!
      Ganz viele Grüße und hab ein tolles Wochenende!

    • Kulturblazer

      Hi Krissi,
      danke dir! Je genauer, desto klarer können wir uns das Ziel vor Augen halten, so geht es mir zumindest!
      Liebe Grüße!

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