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Trendkultur

Sssssnake! Wie sich der Schlangenprint in die Kleiderschränke schlängelt

Werbung, unbezahlt.

Wenn es ein Trendmuster gibt, dem ich, wie einige von euch vielleicht auch, ziemlich anheimgefallen bin, dann ist es der Schlangenprint. Das ist ja nun nicht wirklich kein neues Muster, aber momentan gefällt mir fast alles, was ich damit sehe. Sogar vor geschlängelten Cowboyboots stand ich schon, habe einen Kauf aber dann doch erstmal auf später-irgendwann-vielleicht vertagt. Vielleicht fange ich erstmal etwas zurückhaltender an.

Tierliebhaber vor!

Ich mag nämlich grundsätzlich erstmal alles, was irgendwie tierisch aussieht. Echte, lebendige Tiere am liebsten. Und weil ich ein Tierfan bin, kommt vielleicht daher meine Passion für die Muster eben jener. Es wohnen jedenfalls einige Exemplare aus der freien Modewildbahn in meinem Kleiderschrank. Nichts davon echt, wohlgemerkt. Ich besitze seit Jahren eine schwarz-weiß-gemusterte Hose, wo ich nach wie vor nicht weiß, ob sie an ein Zebra oder einen weißen Tiger angelehnt sein soll.

Die meisten Menschen in meinem Umfeld assozieren damit ein Zebra, also why not.  Neben Zebra gibt es auch gängigere Tierprints. Irgendein Kleidungsstück z. B. im Leoprint findet sich vermutlich in mehr Kleiderschränken als wir denken, in welcher Form oder Farbe auch immer. Ich habe ein Leoprint-Tuch, was aber noch recht zurückhaltend ist. Allerdings besitze ich auch ein Kleid mit schwarz-weiß-pinkem Leoprint – keeeine Ahnung, was ich mir dabei mal gedacht habe. Ich hatte es (shame on me) noch nie an, weil ich finde, es steht mir gar nicht (das war auch vor der Zeit mit nachhaltigem Konsum), aber irgendwas daran lässt es mich nicht weggeben. Marie Kondo würde zenmäßig den Kopf schütteln. Auf der nächsten 90er-Party kann ich es vielleicht doch noch anziehen. Vielleicht kommt seine große Zeit noch (….wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht so wirklich daran).

Irgendein Kleidungsstück im Leoprint findet sich vermutlich in mehr Kleiderschränken als man denkt, in welcher Form oder Farbe auch immer. Ich habe etwa ein Leoprint-Tuch, was aber noch recht zurückhaltend ist. Allerdings besitze ich auch ein Kleid mit schwarz-weiß-pinkem Leoprint – keeeine Ahnung, was ich mir dabei mal gedacht habe. Ich hatte es (shame on me) noch nie an, weil ich finde, es steht mir gar nicht (das war auch vor der Zeit mit nachhaltigem Konsum), aber irgendwas daran lässt es mich nicht weggeben. Marie Kondo würde zenmäßig den Kopf schütteln. Auf der nächsten 90er-Party kann ich es vielleicht doch noch anziehen.

Ach, und eine schwarz-altrosé-farbene Leoprintsportleggins habe ich auch. Die kam bei einer 80er-Mottoparty zum ersten Einsatz, aber seitdem trage ich sie auch mit Freude beim Sport im Fitnesstudio, ganz unironisch. Gerade in Varianten, die farbtechnisch etwas zurückhaltender sind, ist Leoprint gut tragbar. Wenn er zu dominant ist und nicht mit dem Rest des Outfits eine harmonische Message eingeht, hat er für mich schnell einen trutschigen, altbackenen Hauch.

Snake – früher im Handy, jetzt im Kleiderschrank

Was bleibt noch in der großen, weiten Tierwelt? Klar, wie eingangs erwähnt: Schlangenprint. Ich weiß nicht mehr so recht, was der Auslöser war. Ich denke, die mittlerweile allumfassende Gegenwärtigkeit des Trends und meine Tierliebe waren einfach gefundenes Fressen (haha,was für ein Wortwitz) für dieses Muster. Zudem gefällt mir das Muster so gut, weil er zumeist in den Naturfarben weiß, beige, taupe und braun daherkommt, die ich ohnehin gerne trage. Auch grün kann sich dazu mischen und gibt dem Muster dann noch einen etwas frischeren Touch. Farbkombinationen mit rot und blau sind mir zu unnatürlich und sehen für mich schnell billig aus. So habe ich zuletzt auf Pinterest Inspiration zu diesem Muster geschaut und diese auch gefunden – gerade in der natürlichen, zuvor erwähnten Farbkombination der Naturtöne.

…und wo sind die Blazer?

Wie auch ersichtlich: Blazer in Schlangenprintoptik. Jetzt mal ehrlich: Da habe ich hier schon das ein oder andere tiergemusterte Item aufgelistet und keines davon war ein Blazer. Was läge denn bitte näher auf diesem blazerlastigen Blog, als einen Blazer mit einem Animalprint zu besitzen? Das was mir – bisher! – doch eine Nummer too much. Ich habe wirklich viele Blazer, aber Tiermuster hatten da bisher bei mir keine Chance, auch wenn ich die obigen Looks richtig gut finde. Wohlfühlen und eigene Stilsicherheit gehen dann doch über Trends. Da ich aber niemals nie sage und heute Kleidung trage, die ich vor fünf Jahren noch schrecklich fand (Loafer! 7/8-Hosen!), lasse ich mich gern von mir selbst überraschen.

Was hat sich bei mir reingeschlängelt?

Kürzlich zog das erste Schlangenprintstück bei mir ein: Eine Bluse. Gerade, wenn man sich an einen neuen, ganz ungewohnten Trend heranwagt, ist es immer gut, sich ranzutasten. Vielleicht erstmal mit Accessoires anzufangen, um sich selbst auszuprobieren. Ein Tuch ist ein gutes Einstiegsstück: Mustertrends finden sich oftmals auch in Tüchern oder Schals wieder, so dass hier eigentlich eine große Auswahl zu finden ist. So kann man ein Outfit damit einmal ausprobieren und wenn man sich gar nicht wohlfühlt, kann man das Tuch einfach abnehmen – umziehen im Bereich Hose oder Oberteil stellt ja für die meisten von uns werktags doch eine Herausforderung dar 🙂 So habe ich mich auch damals mit meinem Tuch an Leoprint herangewagt und bin immer ein Stückchen weiter gegangen.

Outfit_Blazer_schwarz_Skinnyjeans_schwarz_Schlangenprint_Bluse_Stiefelletten_

Beim Schlangenprint bin ich mit einer Bluse  gestartet, weil mir Muster, im Gegensatz zu früher, nicht mehr so unvertraut sind. Dennoch habe ich die Bluse beim ersten Mal einfach kominiert mit einer schwarzen Skinnyjeans, einem schwarzen Blazer mit Lederkragen und Lederpaspelierung sowie schwarzen Schnürstiefeletten.

Noch mehr Trendmut für Schlangen

Die Bluse war dann gleichzeitig Startschuss für eine klitzekleine Obsession, die meine obige Pinnwand immer weiter wachsen lässt. Zudem hat diese Obession zu diesen Schmuckstücken geführt.

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Dr. Martens mit metallicfarbenem Schlangenprint. Sie lassen sich so toll zu vielen Outfits kombinieren und sind ein richtiger Hingucker, auf den ich schon mehrfach angesprochen wurde. Besonders gut passen sie zu monochromen Outfits in grau, schwarz oder weiß, wo sie das optische Highlight sind. Ich habe sie auch schon zu einer schwarzen Hose und einem silbermetallic-schimmerndes Shirt kombiniert, da hier Silber und Metallic oben und unten ziemlich gut passen.

Auf meinem Wunschzettel steht nämlich (siehe wachsender Trendmut) noch eine gemusterte Hose, auch wenn ich die ideale Variante noch nicht gefunden habe.

[Pssst: Soll ich mal verraten, was neben einer normal geschnittenen Hose auch noch auf dem Wunschzettel steht? Eine Radlerhose im Schlangenprint. Zwei Trendfliegen in einem Kleidungsstück. Bisher pure Stylefantasie meinerseits. Ich bin noch nicht davon überzeugt, diese mit Ernsthaftigkeit umzusetzen. Wir werden sehen, was die nächsten Wochen bringen, denn Radlerhosen als Hypertrend für den Frühling/Sommer 2019 habe ich bisher nur im Fittnesstudio (in plain black) getragen.]

Den Schlangentrend behalte ich jedenfalls im Auge und werde mich weiterhin an Inspirationen jeglicher Art erfreuen.

Wie findet ihr den Schlangenprint-Trend? Sagt euch der Animalprint-Trend überhaupt zu oder gefallen euch andere Muster besser?

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6 Kommentare

  • Dorie

    Das sind wirklich schöne Sachen. Ich finde den Schlangen-Print super, aber leider leider steht es mir so krass gar nicht! Da muss ich wohl beim Leoparden bleiben und ich schaue mich schon fleißig nach dem passenden Teil um 🙂 Den tierischen Trend finde ich nämlich eigentlich super.
    Liebe Grüße
    Dorie | thedorie.com

    • Kulturblazer

      Hi Dorie,
      Leopardenprint ist ja auch ein Klassiker, der immer geht und meiner Meinung nach und super kombiniert werden kann. Hab übrigens gerade auch einen Rock mit diesem Print im Auge 🙂
      Liebste Grüße!
      Vanessa

  • anna

    In letzter Zeit ertappe ich mich auch immer wieder dabei, dass ich anfange Tierprints richtig zu lieben! Dabei versuche ich dann aber, wie du beschrieben hast, mich langsam ranzutasten… so haben ein Schal und ein Scrunchie im Leoprint Einzug in meinen Kleiderschrank gefunden. Und auf dem Dachboden habe ich sogar einen alten Blazer meiner Mama mit Schlangenmuster entdeckt! Bin noch am rumprobieren, wie ich ihn tragen kann. Ganz liebe Grüße!
    xx anna von annadenktnach.wordpress.com

    • Kulturblazer

      Hi Anna,
      früher dachte ich auch, dass mich niemand in irgendein tiergemustertes Kleidungsstück bekommen wird. So ändern sich Geschmäcker, das macht es auch so interessant 🙂
      Einen Blazer mit dem Muster ist auf jeden Fall eine coole Sache, ich finde ja auch die Looks richtig toll damit. Aktuell habe ich aber noch kein Exemplar gesehen, dass mich für mich auch wirklich überzeugen konnte oder in dem ich mich wohlgefühlt hätte. Da ist es ja superpraktisch, dass du einen von deiner Mama gefunden hast, mit dem du das austesten kannst. Gerade Vintageteile sind oft ziemliche Schätzchen 🙂
      Liebste Grüße,
      Vanessa

  • Lara

    Hallo Vanessa,
    Das Schlagenmuster gehört leider zu den Mustern, die ich bei anderen absolut hübsch, aber bei mir selbst einfach nur schrecklich finde. Obwohl ich sagen muss, dass ich die Schuhe eigentlich ganz schick finde und da ich viel schwarz trage, würden die in Kombination vielleicht doch mal ganz gut an mir aussehen.
    Danke für de Vorstellung deiner neuen it-pieces 🙂

    Viele Grüße
    Lara von bloggerstammtisch.com

    • Kulturblazer

      Hi Lara,

      ich hätte vor 10 Jahren selbst nicht gedacht, dass ich mal solche Schuhe tragen werde 😀 Das ist eben das Spannende: Wir selbst entwickeln uns weiter, verändern uns. Ich habe mal gelesen, dass sich beim Menschen alle 7 Jahre große Veränderungen körperlich und mental ereignen, die ihn teilweise ganz andere Sichtweisen o. ä. einnehmen lässt – vielleicht ist Geschmack im Hinblick auf Mode auch ein Faktor.
      Liebste Grüße!

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